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Glossar zum Thema: Ziele setzen und erreichen

Ich bin Coach und ich liebe Ziele. Eigentlich gibt es kaum etwas leichteres als Ziele setzten. Es wurden viele Bücher geschrieben, Formeln entwickelt und wieder als obsolet abgetan. Ich weiss sehr viel über Ziele und trotzdem erreiche ich sie nicht zu 100%. Es ist auch völlig in Ordnung, weil unsere Ziele sich ganz unterschiedlich entwickeln dürfen. Unsere Ziele dürfen sich verändern, sie dürfen mehr Motivation brauchen, dürfen eine Absage bekommen oder sich überhaupt als nicht interessant erweisen.

In diesem Glossar möchte ich dir meine Empfehlung als Coach, als Frau und Mutter geben, worauf du achten kannst, wenn es um Ziele setzten und erreichen geht.

Achtsamkeit

Lerne achtsam mit dir umzugehen, deiner inneren Stimme zu zuhören und eine Resonanz auf deine Ziele zu bekommen. Nicht alles, was auf den ersten Blick als gutes Ziel erscheint, muss auch ein gutes Ziel für dich bedeuten.


Angst

Angst aufgrund der vergangenen Erfahrungen. Diese Angst meldet sich dann, wenn du bereits etwas versucht hast und es klappte nicht. Du versuchst immer wieder das gleiche Ziel zu erreichen, aber es gelingt dich nicht. Beispielsweise, kann es dir passieren, wenn du bereits ein Burnout oder Überforderung im beruflichen Kontext erlebt hast. Du könntest bei einem Wachstumsziel es wieder mit der Angst zu tun bekommen, weil du glaubst, wieder im Burnout zu landen. Diese Angst zu erkennen ist wichtig. Sie hat mir deinen Zielen und deiner heutigen Situation nichts mehr zu tun.

Angst vor der Zukunft.  Diese Angst kommt dann, wenn du nicht genau weiss, ob du das richtige tust. Wie kannst du das am besten herausfinden? Ich schwöre auf eine starke Vision. Daraus entsteht kraftvolle Motivation, die dich bei deinem Tun langfristig unterstützen kann. Angst vor der Zukunft hat auch etwas positives – sie bringt dich zum nachdenken. Sei offen und ehrlich zu dir, gib es zu, dass du Angst hast. Frage dich, wovor hast du eigentlich Angst? Es passiert nicht selten, dass Frauen Angst vor Erfolg haben. Sie glauben, ihr Leben würde sich dann so schnell verändern, dass sie gar nicht mehr mit kommen. Kommtst du mit deiner Angst nicht alleine klar? Dann lohnt es sich, mit einem Coach zu arbeiten und gemeinsam durch die Angstphasen und Visionbildungsphasen zu gehen.


Berufung finden

Bevor ich mich in das Thema Visionsfindung vertieft habe, habe ich mich mit Berufung auseinandergesetzt und sogar ein kleines Buch auf Russisch über das Thema „Berufung finden“  geschrieben.

„Finde deine Berufung und du musst nicht mehr arbeiten.“

Diesem Zitat stimme ich nicht mehr zu. In meinen Coachings erlebe ich viele Frauen, die nach DER Berufung suchen und oft alles weitere ablehnen oder aufgeben. Leider ist die „wahre Berufung“ oft nicht dort versteckt, wo wir diese suchen, sondern kommt erst dann, wenn wir viel Zeit in ein Thema investiert und Expertise aufgebaut haben.  Ich empfehle zuerst eine klare Vision zu formulieren und davon eine Mission abzuleiten. Unter Mission verstehe ich Tätigkeiten, Aktivitäten, die ich ausprobieren werde, um meine Vision umzusetzten. Beispielsweise, finde ich nicht, dass meine Berufung Coaching ist. Ich habe eine starke Vision: Frauen zu unterstützen, eine erfolgreiche Karriere aufzubauen und auf Kinder und Familie nicht verzichten zu müssen. Coaching ist mein treuer Begleiter auf diesem Weg. Ich möchte mich aber nicht aufs Coaching festlegen, sondern gehe mit offenen Augen weiter und schaue, was könnte mich noch dabei unterstützen, meine Vision umzusetzten. Wo sind meine Talente, meine Stärken?

Der Vorteil von diesem Zugang ist, dass ich mich nicht unbeding auf ein Beruf = Berufung festlege, sondern mir eine freie Wahl für die weitere Entwicklung lasse. Wenn ich bedenke, wie viele neue Berufe jedes Jahr entstehen, macht es Sinn.


Beste Freundin für dich sein

Stellt dir vor, du wärst deine beste Freundin. Seit nicht zu kritisch, setzte dich nicht unter Druck, auch wenn es mit Zielen nicht so schnell klappt, wie du es dir vorgestellt hast.


Das Leben passieren lassen

Um deine Ziele zu erreichen, brauchst du eine gesunde Balance zwischen „Fokussieren“ und „Das Leben passieren lassen“. Bist du zu stark auf ein Ziel fokussiert, kannst du leicht andere Chancen und Möglichkeiten übersehen. Aus diesem Grund sehe ich solche Zielsysteme wie SMART mit festen Deadlines ziemlich kritisch. Es führt oft dazu, dass Ziele fallengelassen werden, weil sie in einer festgesetzen Frist nicht erreicht werden, obwohl sie doch wichtig sind. Lasse das Leben passieren – treffe dich mit Menschen, die auf den ersten Blick mit deinem wichtigsten Ziel nichts zu tun haben, lies man ein Roman oder beschäftige dich mit Zielen aus anderen Bereichen, wenn du stark auf dein Beruf fokussiert bist. Oder hole dir einen Buddy – eine Person, mit der du ohne Druck dich über deine Ziele austauschen kannst.


Fehler machen dürfen

Ich frage mich oft – wann ist bei Zielen ein Fehler überhaupt ein Fehler? Bei den meisten Zielen musst  du viel Lernen und Fehler gehören dazu, bei den anderen Zielen bedeutet „Fehler machen“ auch erkennen, dass das gar nicht dein Ziel ist.


Fokussieren

Möchtest du deine wirklichen Ziele erreichen und eigenen Weg gehen? Dann empfehle ich dir, dich immer wieder zu fokussieren. Das Ausmaß an Information, die auf uns gerade einprallt, kann dazu führen, dass du deine eigentlichen Ziele aus den Augen verlierst.  Fokussieren bedeutet für mich:

  • Sich mit der Vision beschäftigten und daraus Motivation schöpfen.
  • Ziele untersuchen, warum hat es gerade nicht geklappt, was kann ich anders machen?
  • Kleinere Ziele an einer großen Vision ausrichten.
  • Große Ziele in kleine Schritte teilen und als Erstes einplanen.  Eine schöne Frage am Ende des Tages lautet: Was habe ich heute für meine Vision gemacht?

Jeden Tag etwas für deine Lebensziele tun

Oft glauben wir irrtümlich, wenn einmal das richtige Ziel gesetzt ist, passiert ein Wunder und die Ziele erfüllen sich von alleine. Aus meiner Erfahrung ist das nicht so. Manche Ziele gelingen so schnell und gut, weil wir uns bereits im Unterbewusstsein darauf vorbereitet haben. Erlaubst du dir dann ein bestimmtes Herzensziel anzugehen, ist es wir ein Wunder, wie schnell das erreicht wird. Beispielsweise erlebe ich das oft, wenn ich mit Frauen über die Gründung eigenes Business rede. Wir stellen schnell fest, dass sie bereits ein ziemlich umfassendes Wissen zu dem Gründungsthema angeeignet haben und es ist ihnen gar nicht mal aufgefallen.

Jeden Tag etwas für die Lebensziele tun ist wichtig und braucht Routinen. Egal wofür du dich entscheidest – es kann ein Mind Movie, deine persönlichen Affirmationen, Schreiben von Morning Pages oder Journaling sein. Manche Menschen brauchen Fragen, die sie zum Nachdenken bringen. Ich mag beispielsweise ausergewöhnliche Fragen „Wenn dein Ziel ein Tanz wäre, was wäre es für ein Tanz?


Motivation

Kaufe keine neuen Turnschuhe oder extrinsische Motivation. Kennst du es vielleicht von dir auch – du möchtest dich für ein bestimmtes Ziel motiveren und bereitest dich erstmal vor. Beispielsweise, kaufst dir neue Turnschuhe, um mehr Sport zu machen. Oder ein neues Buch über kreatives Hobby, um mehr Freizeit zu haben. Es könnte gut funktionieren, meistens aber nicht, weil uns die innere Motivation für dieses Ziel fällt. Am besten zeige ich es dir an meinem eigenen Beispiel. Ich wollte sehr lange Zeit joggen. Ich habe es mir immer so schön vorgestellt, wie ich jeden Morgen durch die Strassen und Parks laufe und das Wetter und meinen Körper geniese. Ich habe sogar in einem Ort gewohnt, wo direkt hinter meinem Haus die Weinberge waren und die Male, dass ich gejoggt bin kann ich sicher an einer Hand abzählen. Irgendwann habe ich mich gefragt – wass will ich wirklich? Joggen oder  etwas anderes? Ich wollte joggen, weil ich dachte es ist cool. Eine joggende, sportliche Businesswoman, die alles inklusive ihren Körper unter Kontrolle hat. Nachdem ich mein Fokus auf Gesundheit und gutes Körpergefühlt gesetzt habe, habe ich Nordic Walking für mich entdeckt. Übrigens, eine Sportart, die für das finnische Langlaufteam erfunden wurde, damit das das ganze Jahr gut trainieren konnte. Das ist die sogenannte intrinsische Motivation, die mich anleitet. Probiere es aus und überlege dir, was du wirklich willst. Eine gute Motivation geht am besten über eine starke Vision.


Selbstbestimmt leben

Denke ich über die Selbstbestimmtheit der Frauen nach, geht es mir oft um einfache Zufriedenheit mit dem Leben und dem was gerade passiert. Mehr Vorteile im heutigen Leben sehen, eigene Tools und Rituale, die gut tun zu haben. Sich selbst gut kennen oder gerade intensiv kennenlernen und ausprobieren, was dir gut tut oder Energie bringt. Nicht, weil du es irgendwo gesehen oder gelesen hast, sondern, weil du es erlebt und selbst ausprobiert hast. So war es mit mir und Sport. Mittlerweile zählt Nordic Walking zu meiner Lieblingssportart. Ich liebe ich es in meinem Thempo durch ein Park oder Wald zu spazieren, zur Ruhe zu kommen, entspannt sein.


Unterstützung eines Coaches holen

Als Coach sehe ich mich ganz klar als Advokateur der Ziele Ich möchte, dass du deine Vision folgst und deine Ziele erreichst. Ich bin darin geschult, ein Prozess zu gestalten, das dich dabei unterstützt.  Für mich ist Coaching keine Berufung, sondern eine Methode, eine Haltung, die mich und meine Kundinen dabei unterstützt, ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben zu führen.  Da ich in meiner Arbeit wert auf ganzheitliche Prozesse lege, gibt es für mich nichts schöneres zu beobachten und meine Kundinen dabei zu begleiten, wie sie neue beruflichen Wege gehen, Kinder bekommen oder bewusst großziehen und sich zu wunderbaren, starken Frauen entwickeln.


Vision definieren

Vision bedeutet deine Antwort auf die Frage: Warum tue ich das, was ich tue?  Was ich über Vision nicht alles bereits gelernt habe. Ehrlich gesagt, sehe ich das ziemlich pragmatisch. Eine Vision zu haben ist ein Garant für deine langfristige Motivation. Als ich zum Beginn meiner Selbstständigkeit mit Workshops über Leadership und Businessmodelle begonnen habe, habe ich das Thema „Visionsfindung“ eher im beruflichen Kontext angesiedelt gesehen.  Bis ich dann beim Schreiben über „das weibliche Work-Life-Dilemma“ drauf kam, es wäre doch nicht schlecht, wenn karriereorientierte Frauen so eine ganzeheitliche Lebensvision hätten. Stephen R. Covey hat mir dann die erste Vorlage für die Visionsfindung geliefert. Was ich über Vision herausgefunden habe, dass sich sich im Laufe der Zeit kaum verändert. Es wärmt mir mein Herz, gibt meinem Leben Sinn und auch ein Schub für die weitere Entwicklung. Im meinem eigenen System, dass ich Life Goals Canvas genannt habe, bringe ich meinen Kundinen bei, die kurzfristigen Ziele von einer großen, mächten Vision abzuleiten und so eine sinnvolle Verbindung herzustellen. Diese Verbindung bringt Zuversicht, Freude und motiviert ungemein, an den langfristigen Zielen dran zu bleiben.


Work-Life-Dilemma

Der ewige Run nach Work-Life-Balance endet oft in einer Falle – dem Wunsch, allem und allen gerecht zu werden. Persönliche Entwicklung, Karriere, Familie. Es werden ehrgeizige Ziele gesetzt und terminiert, es wird optimiert, Fehler dürfen auf keinen Fall passieren, Essen nur nach Absprache mit einer ErnährungsApp. Das Gegenteil von einer Balance tritt ein. Ganz schnell kann es zu einem Dilemma werden. Irgendwann in diesem Stress verliert sich der Glaube, dass die Vision und langfristigen Ziele überhaupt möglich zu erreichen sind.

 

Das Glossar ist noch nicht vollständig und das ist auch in Ordnung so. Schreibe mir gerne Begriffe über Ziele oder deine Fragen, die du in diesem Glossar sehen möchtest.

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12 von 12 im Mai

Heute schreibe ich meinen ersten 12 von 12 Blogbeitrag und bin gespannt. Diese Tradition geht auf die Caroline von „Draußen nur Kännchen“ die „12 von 12“-Blog-Tradition im deutschsprachigen Blogger Raum am Leben hält.

 

Der Morgen beginnt mit Morning Pages und 5-Jahres-Tagebuch. Ich schreibe einfach mal los und lade alle meine Gedanken ab. Mittlerweile tut es mir richtig gut, auf dem Papier zu denken und über meine Pläne für den Tag zu reflektieren.

Das Muttertag-Wochenende haben wir in Český Krumlov vebracht und meine Tassenkollektion wurde größer. Ich habe mir nämlich vor Jahren eine Tradition überlegt, damit meine Reisemitbringsel mehr Sinn ergeben, gehe ich in einem neuen Ort auf die Suche nach einer Tasse, die ich später auch verwende. So kann ich mich an schöne Reisen und Zeiten erinnern.

Heute war das Abschlusstreffen meiner Selbsterfahrungsgruppe, die genau 50 Wochen gedauert hat. Das war das erste Mal für mich, dass ich mich so intensiv mit meinem Beruf als Coach und meiner Persönlichkeit auseinandergesetzt habe. Das Tolle daran ist, dass ich mich im Laufe dieser langfristigen Begleitung selbst endlich getraut hab, meinen Kundinnen ein langfristiges Coachingprogramm anzubieten. Auf diesem Heft steht „Auf zu neuen Ufern“. Ich freue mich den weiteren Weg ein Stück alleine zu gehen, obwohl ich meine Kolleginnen und unsere Therapeutin sicher vermissen werde.

Seit einem Monat circa habe auch ich für mich die Bowls als leckeres Essen entdeckt. Etwas Gekochtes, etwas Frisches, würzig und süß – genau nach meinem Geschmack. 

Meine Lieblingsfriseurin hat sich selbstständig gemacht. Hurra! Nach einigen Monaten Vorbereitung und Übergabeangelegenheiten hat sie nun wieder offen und ich einen neuen Sommerhaarschnitt. Ich finde es toll, im eigenen Bezirk Menschen zu kennen und sich auszutauschen. Lange Zeit hat mich das nicht interessiert, vielleicht hat Corona doch etwas damit zu tun, dass wir uns mehr auf der menschlichen Ebene begegnen.

Soweit ich mich erinnern kann, hat unser 7. Bezirk in Wien am wenigsten Grün und Parkanlagen. Um so mehr freut es mich, wenn die Caffeehausbetreiber:innen ihre Schanigärten so schön blumig gestalten.

Ich mag es sehr, dass mein Arbeitsplatz mit einem rollbaren Stehtisch sich schnell umgestalten lässt. Mal ist meine Whiteboard eine Motivationstafel mit meinem Life Goals Canvas und meinen Zielen drauf und mal ist sie schlicht und weiss als Hintergrund, falls ich eine Gruppenveranstaltung habe. Ich arbeite seit 2015 bereits online, wie schnell die Zeit doch vergeht.

Morgen darf ich einen Impulsvortrag halten und ich gehöre tatsächlich zu den Menschen, die noch am Abend davor ihre Präsentation gestalten. Nachdem ich mir das erlaubt habe, kam ich wirklich in eine Art Arbeitsflow – ich sammle die ganze Zeit Ideen, schreibe meine Gedanken, mögliche Strukturen auf und dann kurz vor der Veranstaltung gestalte ich die letzte Version und freue mich auf die Veranstaltung.

Egal wie früh oder spät mein Sohn verlang nach einer Vorleserunde. Heute war mal „Das hässliche Entlein“ dran und mein Sohn wurde dabei richtig emotional. Als Eltern denkst du, ah, einfach eine nächste Geschichte und merkst dann, was diese Geschichte für deine Kinder für eine Bedeutung hat.

Habe noch für die Teilnehmende vom morgigen Impulsvortrag etwas Lustiges überlegt – ein Optimismus-Werkzeugkoffer zusammenzustellen 🙂 Freue mich sehr.

Das war er – mein erster 12 von 12 Blogbeitrag, der dieses Mal mit 11 Bildern auskommen musste 🙂 Na ja, mir hat es doch gut gefallen.
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What Defines Me – 100 Fakten über mich

Seit April bin ich in einer neuen Community – Working Out Loud #FrauenStärken. Im Prinzip geht es dabei um eigene Sichtbarkeit mit den Dingen, die einem wichtig sind. Es gibt jede Woche Gruppenarbeit an eigenen Zielen in einer Kleingruppe und ergänzend noch Wochenaufgaben. Eine davon ist: 10 oder mehr Fakten über sich aufzuschreiben und sie entweder in der kleinen Gruppe, in der Community oder öffentlich zu teilen.

Bei der Auftaktveranstaltung hat John Stepper – Amerikaner und Gründer der WOL-Bewegung auf die Bitte, der soll sich in WOL-Manier mit 5 Fakten über sich vorstellen, gesagt: „What defines me… und dann seine 5 Fakten über sich mit uns geteilt.“  Mir gefällt die englische Bezeichnung „What defines me“ viel besser als „Fakten über mich“, ich sehe in diesem Satz sowohl die Anerkennung für die Vergangenheit als auch die Möglichkeit, diese Vergangenheit zu akzeptieren und weiterzugehen.

Hier sind meine 100 Fakten über mich – What Defines Me Today

  1. Ich 172 groß und war eins der größeren Mädchen in meiner Klasse.

  2. Ich bin in Russland geboren und aufgewachsen.

  3. Meine Mutter ist Russin mit polnischen Wurzeln.

  4. Mein Vater ist ethnischer Deutscher, der in Kasachstan aufgewachsen ist.

  5. Schweizer ist mein Familienname. Wenn ich mal heirate, werde ich auf einem Doppelnamen bestehen.

  6. Meine Lieblingsfarben sind Orange und Blau.

  7. Deutsch ist meine zweite Muttersprache, die ich erst mit 18 gelernt habe.

  8. Ich bin Diplom-Kauffrau und hab an einer FH Außenwirtschaft, Einkauf und Logistik studiert.

  9. Ich bin mit 38 Mutter geworden und bin gerne Mutter.

  10. Mein Sohn ist ein echter Wiener: hat Multikulti-Wurzeln, spricht zu Hause 2 Sprachen.

  11. Wir haben kein Auto.

  12. Ich bin 2022 zum ersten Mal mit dem Zug in 1. Klasse gefahren und habe eine 2-Stündige Online-Besprechung im Zug gehabt.

  13. Ich esse gerne Tomaten: als Tomate, als Salat, als Sauce.

  14. Ich habe nach dem Studium in Deutschland meinen ersten Job in Wien gekriegt und habe danach noch nie in Deutschland gearbeitet.

  15. 2022 habe ich Bowls als Mittagessen entdeckt und mich in die Vielfalt richtig verliebt.

  16. Ich habe 2018 ein Buch über das weibliche Work-Life-Dilemma geschrieben und es hat mir viel Arbeit und Freude bereitet.

  17. Ich bin Bloggerin.

  18. Ich habe am 13.05.2022 meinen ersten richtigen Impulsvortrag zum Thema Optimismus als Kompetenz gehalten.

  19. Ich reise sehr gerne mit meiner Familie. Wir waren gemeinsam bereits in Havanna, USA, auf Island.

  20. 2020 war ich das erste Mal richtig mit einem Campingwagen auf Island unterwegs und würde gerne in der Zukunft hin und wieder Campingurlaub machen.

  21. Ich habe ziemlich früh graue Haare bekommen und begonnen, sie zu färben. Ich weiß bis heute nicht, wie meine Haare in echt aussehen.

  22. Ich habe meine eigene Coachingmethode für die Zielfindung erfunden: Life Goals Canvas.

  23. Ich lebe seit 2009 zum zweiten Mal in Wien und fühle mich in meinem 7. Bezirk zu Hause.

  24. Die letzten Jahre schreibe ich mit roter Tinte und habe immer ein Notizbuch mit.

  25. Fast jeden Morgen schreibe ich 3 Seiten Morning Pages.

  26. Ich möchte lange und gesund leben und das ist wirklich wie ein Ziel in meinem Life Goals Canavs definiert.

  27. Ich liebe Neurowissenschaft und bin ein richtiger Fan.

  28. 2021/2022 habe ich zum ersten Mal eine 1-jährige Gruppentherapie gemacht und habe mich noch mehr so wie ich wirklich bin kennengelernt.

  29. Ich bin sehr emotional und habe eigentlich durch mein Kind lernen dürfen dazu zu stehen und gelernt, mit unterschiedlichen Emotionen umzugehen.

  30. Ich bin 44 Jahre alt und das Leben gerade macht mir großen Spaß.

  31. Ich praktiziere gerne Yin Yoga alleine, mit Unterstützung einer App.

  32. Ich möchte in der Zukunft „das nicht Digital Native zu sein“ weiter als Stärke ausbauen.

  33. Ich habe 2018 an einem Frauenlauf 5km in Nordic Walken teilgenommen.

  34. Ich arbeite in 3 Sprachen und sehe das zum Teil als Gehirngymnastik, mich mehrsprachig zu entwickeln.

  35. Ich habe mir mit über 40+Jahren ein Tattoo – eine Walflosse stechen lassen.

  36. Beruflich würde ich am liebsten jeden Tag mit Frauen an ihren Lebensvisionen arbeiten, sie zum Träumen bringen und bei der Umsetzung begleiten.

  37. Ich bin sehr gerne Coach und mag die Coaching-Haltung sehr.

  38. Als Kind habe ich in einem Chor gesungen und Klavierunterricht geschwänzt.

  39. Mein Partner hat in Edinburgh auf dem höchsten Berg von Schottland um meine Hand angehalten.

  40. Ich habe einen leichten Optimierungszwang und musste lernen zu entspannen.

  41. Ich praktiziere Achtsamkeit und habe das richtig gelernt ohne zu wissen, dass es mir mal nützlich sein wird.

  42. Ich habe mich in der Schwangerschaft gegen Risikogruppe-Untersuchungen (Frau 35+) entschieden.

  43. Ich habe geweint, als ich die Schule für meinen Sohn kennengelernt habe.

  44. Ich habe mal am Altai Kindern „Business Modell Canvas“ in einem Workshop beigebracht.

  45. Ich war öfters im Präsidium von Netzwerkvereinen, habe selbst mal mit einer Freundin ein Netzwerk gegründet.

  46. Ich lerne sehr gerne etwas Neues und freue mich, wenn ich das Wissen geballt weiter geben kann.

  47. Der Vater meiner deutschen Oma war Pastor und es hat mich berührt, als ich das erfahren habe.

  48. Ich bin eine Freundin der kleinen Schritte, egal ob beruflich oder privat.

  49. Manchmal fühle ich mich unwohl in meiner Haut, wenn ich merke, wie viel Energie ich gerade habe, es könnte für 2 Personen reichen.

  50. Ich lese gerne und war schon in meiner Kindheit ein Bücherwurm. Wie alle Frauen in meiner Familie, übrigens.

  51. Ich finde große, organisierte Netzwerkveranstaltungen furchtbar und traue mich meistens nicht, fremde Personen anzusprechen.

  52. Ich möchte meinen Sohn in Russisch selbst unterrichten.

  53. Über Geld zu sprechen, sich damit zu befassen, fällt mir teilweise schwer.

  54. Ich bin eine denkende Optimistin und glaube daran, dass ich mein Leben selbstbestimmt leben kann.

  55. Ich bin gerne in diversen Communitys unterwegs und liebe genauso starke Frauennetzwerke.

  56. Als mein Vater plötzlich verstorben ist, stürzte ich unerwartet in eine Krise und habe zum ersten Mal eine Psychotherapeutin aufgesucht.

  57. Hin und wieder träume ich davon, eine berühmte und produktive Krimiautorin zu werden.

  58. Ich schreibe seit 2012 als Hobby an einem Krimiroman und hoffe, irgendwann werd ich damit fertig.

  59. Ich bin sehr gerne im Wald und in den Bergen.

  60. Ich habe schon mal 1 Woche alleine im Kloster verbracht.

  61. Im Studium habe ich mich entschieden, auf Geschäfte mit Russland zu fokussieren, obwohl niemand mich unterstützt hat.

  62. Ich habe einen guten Job aufgegeben, weil ich in Wien leben wollte.

  63. Meine Vorfahren sind ziemlich oft umgezogen.

  64. In meinem Leben passieren oft glückliche Zufälle, egal ob neue tolle Menschen, Jobs oder andere guten Dinge.

  65. Ich habe 4 Jahre in Sankt-Petersburg gelebt und gearbeitet.

  66. Ich bin ein Fan von Eurovision Song Contest und war 2015 im Wien dabei. Damals war ich schwanger und habe mich mit Security angelegt, weil ich ein Brötchen reinschmuggeln wollte.

  67. 2016 habe ich ein Vortrag über Gleichberechtigung der Frauen in Deutschland und Österreich in Kuba gehalten.

  68. Ich bringe gerne Menschen zum Lachen und lache selbst gerne mit.

Weitere Fakten folgen…

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Monatsrückblick März 2022: Energie darf fließen

Eine Frau im Wald

Im März ist meine Lebensenergie so richtig ins Fließen gekommen. Ich empfinde gerade eine unglaubliche Dankbarkeit für mich, dass ich unbeirrt meinen Weg gehe, für all die Menschen, die mir auf diesem Weg begegnen und auch für die Menschen, die ohne mich ihren Weg weiter gehen. Am späten Abend mit einer Freundin spazieren gehen und dann in einem Kaffee sitzen und über das Leben philosophieren, mit meinem Buddy aus Moskau telefonieren und an der Nähe plötzlich erkennen, dass wir uns bereits seit einem halben Jahr jede Woche gegenseitig unterstützen. Stolz auf meine Kundinnen sein, weil ich für sie eine Ressource bin. Es erfüllt mich sehr, Frauen dabei zu unterstützen, ihren eigenen Weg zu gehen, gemeinsam mit ihnen Modelle für Leben und Karriere entwickeln und schauen, wie sie diese umsetzten.

 


Mein Motto des Jahres wächst und gedeiht

Als ich mir mein Motto des Jahres ausgewählt habe, habe ich Freedom als Freiheit gewählt. Geldfreiheit so auf die Art von Bodo Schäfer – Mache doch etwas proaktiv und bekomm deine Ergebnisse.

Mehrmals ertappte ich mich dabei, dass ich in meinen Gedanken und beim Sprechen das Wort „Friede“ anstatt „Freiheit“ verwende. Offensichtlich bin ich daran gewöhnt, Sorgen über das Geld zu machen. Wie es oft in meinem Leben passiert, treffe ich auf Menschen, die dieses Frieden mit Geld bereits geschlossen haben und mich gerne unterstützen oder eine neue Sichtweise aufzeigen. Ich arbeite gerade weiter mit einem Geldcoach und habe eigene Glaubenssätze übers Geld erarbeitet, die mich auf meinem neuen friedlichen Weg und Verhältnis zum Geld unterstützen. Obwohl ich das als Coach längst kenne und bei meinen Kundinnen beobachte, finde ich es immer wieder faszinierend, was passiert, wenn wir unseren Fokus auf etwas lenken. Es wird sichtbar. Ich lese viele Bücher übers Geld, treffe mich jede Woche mit meinem Geldcoach und habe nebenbei angefangen, Budgets zu erstellen, Finanzen zu planen und mich aktiv mit Geldthemen, die ich seit Monaten verschleppt habe, auseinanderzusetzen. Geld wird sichtbarer.

 


Eigener Vision folgen

Ende des letzten Jahres hatte ich keine Lust mehr, meiner Vision zu folgen. Ich fand alles dumm und blöd und wollte nicht mehr. Das bedeutete für mich auch, dass ich mich von meiner Arbeit als Coach abgewandt habe – habe ich doch eigene Methode für die Visionsfindung und Ziele entwickelt. Tja, da musste ich erstmal durch. Im März kam die Energie wieder, ich habe mein Schreibtisch so umgestellt, dass ich eine gute Sicht auf mein Life Goals Canvas habe. Das löst eine unglaubliche Kraft in mir aus, an eigene Vision zu glauben und eigene Ziele danach auszurichten. Ich möchte, dass karriereorientierte Frauen mit Kinderwunsch ihren Weg selbst gestalten können. Ich möchte, dass Kinder als Bereicherung und nicht als Hindernis oder Kostenfaktor gesehen werden, dass unsere Kinder zu selbstbestimmten Menschen erzogen werden. Dafür brauchen wir Role Models –  Mütter, die ihre Kinder zu freien und starken Menschen erziehen.

 


Spaß darf sein

Der Krieg in der Ukraine hat in mir natürlich viele Gefühle hervorgebracht. Paradoxerweise habe ich mich in den letzten Monaten mit Optimismus beschäftigt und ein Workshop zum Thema „Optimismus als Handlungskompetenz“ entwickelt. Ich merke, dass ich gar nicht daran interessiert bin, mich in Kampf für oder gegen etwas zu stürzen. „Brücken bauen“ habe ich das genannt und passend zu dieser Zeit eine Online-Konferenz besucht.

Darf man in diesen Zeiten noch Spaß haben? Das darf jeder für sich selbst entscheiden. Ich habe mich für Spaß mit meinem Sohn entschieden und wir hatten im März Ausflüge gemacht, Bücher gelesen und viel gekichert. Aber auch über Krieg und Menschheit diskutiert und interessanterweise über sein „Russe sein“, hat er doch tatsächlich russisches Blut in seinen Adern. Ich möchte ihn daran bestärken so zu sein wie er ist. Das ist auch meine Art, Brücken zu bauen und die Zukunft zu beeinflussen.

 


Diese Menschen faszinieren mich

Mit Begeisterung lese ich das Blog von Alexandra Polunin, die es tatsächlich geschafft hat ein Online-Business ohne Social Media aufzubauen. Sie bringt mich zum Nachdenken, bestärkt mich in meinem Weg und ich lerne viel von ihr.

Durch die Konferenz von Pioneers of Change habe ich die Arbeit von Dr. Tania Singer über Mitgefühl kennengelernt. Ich finde das so unglaublich, was die Wissenschaft mittlerweile über uns und unsere Gefühle erforscht hat. Die nachweisliche Tatsache, dass Mitgefühl Menschen, die in helfenden Berufen arbeiten, bestärken kann, hat mich beeindruckt. Da möchte ich mich noch mehr in dieses Thema vertiefen, jetzt erstmal ein Link und Buchempfehlung.

 


Schreiben ist meine Leidenschaft

Es macht mich unfassbar glücklich, wenn ich ein paar Minuten Zeit finde, an meinem Krimi zu arbeiten. Diese habe ich im März gefunden.  Irgendwann habe ich aufgehört, mich damit unter Druck zu setzten. Ja, vielleicht wird es ein Never-Ending-Project oder doch ein fertiges Buch, das ich einem lieben Menschen zum Geburtstag schenken werde. Mal sehen. Auf jeden Fall lebt mein Psychotherapeut und möchte den Mörder oder die Mörderin überführen. Es bleibt spannend.

 


Woran ich gerade arbeite:

Im März habe ich meine Startseite bearbeitet und dabei Bilder von einer wunderbaren Fotografin veröffentlicht. Die Arbeit mit Dina war ein richtiges Erlebnis für mich, sie versteht Fotografie mehr als Kunst, Menschen so zu zeigen, wie sie wirklich sind.

Ich habe ein paar Ideen, was ich an meinem Coachingprogramm besser machen kann und bin gerade auf der Suche nach 2 karriereorientierte Frauen mit Kinderwunsch 30+, die mein „Life Goals Canvas“ 6 Monate lang testen und meine Testimonials sind. Schreib mit eine Nachricht, falls du mehr Details brauchst oder mitmachen möchtest.

Das nächste Schreibprojekt steht an: Arbeitsbuch zum Life Goals Canvas Programm. Ich möchte meinen Kundinnen und anderen Frauen ein Buch mit Zielsetzungstools und anderen Praktiken in die Hand geben, dass sie  ihrer eigenen Vision folgen und dabei das Leben in „heute und jetzt“ geniessen. Für dieses Ziel habe ich mich zur Unterstützung beim WOL Programm #Frauenstärken und #Machen angemeldet. Dabei werden wir in zu fünft in sogenannte Circles aufgeteilt, die sich jede Woche treffen und gegenseitig unterstützen. Circle 028 ist bereit, die Working Out Loud Arbeit aufzunehmen. Ich freue mich sehr.

 


Zu diesen Themen habe ich im März gebloggt:

https://natalia-schweizer.com/was-macht-mich-als-coach-besonders/

https://natalia-schweizer.com/monatsrueckblick-februar-2022-menschen-sind-meine-ressource/

 

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Was macht mich als Coach besonders?

Eine Frau im Businessanzug

In meiner Arbeit geht es mir sehr stark darum, anderen Frauen zu zeigen, sie sogar davon zu überzeugen, dass sie etwas Besonderes sind. Dass sie heute und jetzt die Möglichkeit haben, ihren eigenen Weg zu bestimmen und diesen zu gehen. Mittlerweile weiß ich gut über meine Stärken Bescheid. Das war nicht immer so. Es ist ein Weg, den ich bereits fast 15 Jahre gehe und ständig etwas Neues über mich herausfinde. Aber es lohnt sich auf jeden Fall. Hier ist mein Status Quo.

Falls du mich persönlich kennst und dir noch etwas einfällt, was ich über mich nicht geschrieben habe, schreib es in Kommentaren, ich würde mich freuen.

 


Es ist mir wichtig, Frauen zu inspirieren

Wenn Frauen mit mir an ihren Zielen arbeiten und wir der Fragestellung „Was möchtest du auf dieser Welt verändern?“ nachgehen, passiert es nicht selten, dass sie sich nicht trauen, eine Antwort darauf zu finden. Dann erkläre ich, dass eine gute Vision eine ziemlich starke und langfristige Motivation bedeutet. Das ist für den Aufbau einer Karriere oder Business unerlässlich.

Natürlich möchte ich, dass Frauen nach den Sternen greifen, aber gleichzeitig nicht den Boden unter den Füßen verlieren.  Eine Inspiration, die nicht auf  „Tun, Tun, Tun“ aufgebaut ist, sondern auf „Eigenen Weg gestalten“. Zu mir kommen Frauen, die sich ein Leben wünschen, der in ihrer Familie noch keine Frau davor gelebt hat. Und es kann Angst machen. Eine wohlwollende Inspiration ist hier angebracht.

Beispiel aus der Praxis: Wenn ich Frauen begleite, die sich selbstständig machen möchte, schauen wir ganz genau, wie es gerade mit Ressourcen und Unterstützung aussieht. Aus den Medien sieht man oft Erfolgsgeschichten nach dem Motto „Ich habe alles abgebrochen und meinen Weg gegangen“, es muss aber nicht für jede Frau passen. Eine Vision und starkes Business kann sich auch neben einem Nebenjob oder Kind entwickeln.

 


Ich kann gut beobachten und Zusammenhänge erkennen

Ich habe mich eigentlich schon immer für Menschen und ihre Geschichten interessiert. Als ich angefangen habe, mich in der Arbeitswelt zurechtzufinden, befand ich mich oft in Situationen, dass ich Menschen einfach beobachtet habe. Zuerst vermutlich aus einem Defizit heraus, ich bin ja mit 17 Jahren nach Deutschland gekommen und musste die deutsche Sprache und Kultur von null auf lernen. Auch die Arbeitskultur. Lernen heißt viel beobachten. Es hat sich schnell herausgestellt, dass Beobachten eine der Stärken ist, auf die ich gut zählen kann. Später als ich in großen Projekten gearbeitet habe, habe ich gelernt, Zusammenhänge zu erkennen und Dinge zu strukturieren. 

In meinen Coachings bin ich von dieser Chance fasziniert – etwas, was in der Luft schwebt, sichtbar zu machen. Aus einem Traum etwas ganz Konkretes entstehen zu lassen.

Beispiel aus der Praxis: Eine Kundin erkennt bei Ihrer Visionsfindung in unserem Life Goals Canvas Sprint, dass jetzt die Zeit gekommen ist, sich mehr um ihre Finanzen zu kümmern. Es wird ihr klar, dass der berufliche Traum, der sich für sie richtig gut anfühlt, Geldinvestitionen bedarf. So kommen wir aufs Geld zu sprechen und können gemeinsam in ein wichtiges Thema eintauchen, dass bei Frauen leider noch viel zu oft tabuisiert ist. Konkrete Schritte überlegen, was sie heute tun kann, um ihrem Traum, Ihrer neuen Vision näherzukommen.  

 


Was ich bereits gelernt habe

Lifelong Learning ist meine Lebensessenz. Ich lerne ständig etwas Neues und habe es gerne, wenn ich meine neuen Kenntnisse gleich anwenden darf. Diese Lern- und Experimentierfreude gebe ich auch gerne an meine Kundinnen weiter. Wie oft haben wir von etwas irgendwo gelesen, aber ausprobiert haben wir es nie. 

Lernen und Ausprobieren ist meine Devise. So war es auch mit Coaching. Ich hatte Coaching im Jahr 2008 im Rahmen einer Leadership Weiterbildung kennengelernt und war sofort begeistert. Damals war ich Büroleiterin in Russland und durfte meine neu gewonnenen Kenntnisse mit meinem Team ausprobieren. 

Jahre später als ich die nächste längere Ausbildung wählen wollte, habe ich mich für einen Diplomlehrgang in Management und Führungskompetenz entschieden und bin in Stakeholder Analyse und Diversity Themen eingetaucht. Endlich habe ich es verstanden, warum unsere russische Kundin:innen gesagt haben – wir feiern gerne mit Österreichern, aber Verträge schließen wir lieber mit Deutschen ab. Ich kann alles bieten. Ich habe in Deutschland studiert, in Österreich und Russland gearbeitet und projektbezogene Erfahrungen in anderen europäischen Ländern gemacht.

Ansonsten passiert es mir oft, dass ich zuerst durch meine Praxis und persönliche Erfahrungen Interesse für bestimmte Themen entwickle und erst dann die dazugehörige Ausbildung absolviere.

Ein Training der Achtsamkeit bei Ulricke Juchmann hat mir die Welt von Mindfulness eröffnet und ich bin besonders in den letzten Jahren wieder in die regelmäßige Praxis gekommen. Als ich in Sankt-Petersburg gearbeitet und gelebt habe, habe ich eine renommierte Rhetorikschule abgeschlossen. Es war richtig spannend, zusammen mit Politikern, Geschäftsfrauen und Unternehmer:innen zusammen zulernen.

Natürlich hat die Coachingausbildung im Jahre 2015 einen sehr wichtigen Platz in meinem Leben.

In meinem Lebenslauf schreibe ich dazu: „Nach Abschluss meiner systemischen Coachingausbildung im Jahre 2015 habe ich nicht nur ein Diplom in der Tasche, sondern auch Familienzuwachs in die Tragetasche bekommen. Seit dieser Zeit arbeite ich gerne online und habe meine Trainingskonzepte an die neuen Gegebenheiten angepasst und weiterentwickelt.“

Mehr zu meiner Ausbildung findest du in meinem LinkedIn Profil. 

 


Meine Arbeits-Methode

Ich arbeite sehr gerne mit Struktur. Auch wenn wir oft das Gefühlt haben, das wahre Leben mischt sich ein und macht unsere Pläne zunichte. Dem stimme ich nicht zu. Das Leben mischt sich ein und wir können entscheiden, was wir damit tun.

Was meine ich mit Struktur?   

Als ich vor 10 Jahren angefangen, als Gründungscoach zu arbeiten, haben viele Gründerinnen gelernt: für ein Business brauchst du ein Businessplan. Sie haben angefangen, diesen Plan zu erstellen und sind erfolgreich daran gescheitert. Die Gründung hat sich immer weiter verschoben. Glücklicherweise habe ich damals ein Tool namens Business Model Canvas von Alexander Osterwalder und Yves Pigneur kennengelernt und erfolgreich getestet. Diese Liebe zu Canvas – eine Art Karte zu erstellen habe ich beibehalten und vor einigen Jahren meine eigene – Life Goals Canvas – entwickelt.

In dieser Methode sind der Kopf und das Herz – Denkarbeit und Emotionen – vereint. Wir arbeiten sowohl an Zielen und konkreten Schritten, als auch an einer langfristigen, zündenden Vision und Gefühlen, die wir dabei empfinden möchten.

Eigene Vision zu erTräumen, zu erDenken, zu erFühlen und zu Erfüllen – das macht meine Methode aus.

Unsere Zusammenarbeit beginnt mit Erstellung eines Life Goals Canvas. In zwei Sprints erarbeiten wir zuerst eine Lebensvision und globale Ziele, danach geht’s um konkrete Lebensbereiche und Ziele, die in den nächsten Monaten zu erreichen wären.

Meine eigene Life Goals Canvas hängt immer an meiner Wand und erinnert mich in Zeiten, wenn es nicht alles so gut läuft, warum ich diesen Weg gewählt habe und diesen auch gehen möchte.

 

Beispiel aus meiner Praxis: Bei Erstellung von Life Goals Canvas und der langfristigen Vision ist meiner Kundin aufgefallen, dass sie nicht nur eine Kinderbetreuungsstätte gründen, sondern diese Kinder nach einer bestimmten Methode fördern möchte. Aha. Da sie nicht sofort bereit war, eine eigene Betreuungsstätte zu gründen, haben wir gemeinsam überlegt, wie sonst kann sie diese Methode, die sie für so wichtig hält, in die Welt bringen. Zum Beispiel, zu diesem Thema schreiben oder andere Anbieter untereinander stärker zu vernetzen… Nach unserem Coachinggespräch war sie richtig glücklich –  sie fand für sich einen Weg, wie sie bereits heute ihre Vision leben kann. 

Kundinnen, die bereits mehrere Jahre mit meiner Methode arbeiten, tauchen sehr gerne in das Thema „Ziele setzen“ ein, weil sie ganz genau wissen, wie gut es sich anfühlt – erfolgreich eigenen Weg zu gehen.  

 


Wenn im Coaching etwas nicht nach Plan läuft

Meine Kundinnen sind starke Frauen, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen. Oft sind sie ziemlich fest davon überzeugt, dass sie selbst die einzig richtige Entscheidung wissen müssen. Sie wollen zunächst von einem Coach – ein Tool, eine Übung, so dass sie weiter kommen. Der Fokus liegt auf der Entscheidungsfindung und nicht auf den wahren Wünschen der Person. Im Coachingprozess kann dann passieren, dass wir zu außergewöhnlichen, nicht erwarteten Ergebnissen kommen.

So dass nach Businesscoaching der Wunsch nach einem Kind stärker wird und glücklicherweise in Erfüllung geht.

Oder einer Frau klar wird, dass sie momentan keine Kinder möchte. Ihr berufliches Vorhaben hat so eine starke Vision, dass sie dadurch vielen Kindern helfen kann und möchte. Eine weitere Kundin wollte ins Geschäft ihres Mannes einsteigen und hat dann im Coaching erstmal herausgefunden, dass sie zunächst viel Zeit und Raum für sich und ihre Kreativität braucht. Sie entschied sich, im Angestelltenjob zu bleiben. 

 


Meine Überzeugungen

Einer meiner wichtigsten Werte ist die Freiheit. Ich glaube fest daran, dass jeder Mensch sich zu einem glücklichen und zufriedenen Wesen entwickeln kann. Ich bin davon überzeugt, dass es nie zu spät ist, einen eigenen Weg zu definieren und diesen zu gehen.

Ich bin davon überzeugt, dass wir im Business mehr Frauen brauchen. Dabei bin ich genauso zu hundert Prozent davon überzeugt, dass Kinder kein Hindernis für Karriere darstellen.

Ich halte viel von langfristigen Partnerschaften und davon, dass auch in einer langfristigen Paarbeziehung Partner:innen sich selbstständig entwickeln dürfen.

Ich möchte in diesem Leben mein Potenzial ausleben, „mich noch in diesem Leben verbrauchen“, so dass ich am Sterbebett nichts bereue. 

 

Möchtest du gerade auf einen Reset-Knopf bei deinen Zielen drücken und suchst nach einer neuen Ausrichtung? Lasse uns in einem kostenlosen Gespräch über dich und deine jetzige Situation reden. Melde dich hier an.  

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Monatsrückblick Februar 2022: Menschen sind meine Ressource

Ein Frau lächelt

Als ich diesen Rückblick geschrieben habe, wurde mir bewusst, dass ich mich am meisten über die Menschen freue, die gerade für mich da sind. Menschen, die mich unterstützen, mir zuhören oder einfach gleich denken und fühlen. Auch Menschen, die bereits etwas weiter sind und mich ermutigen können.

 

Was macht gerade mein Jahresmotto Money Freedom

Als eine Art Beruhigungstherapie Ende Februar, als der Krieg in der Ukraine begann, habe ich doch endlich meine Steuererklärung gemacht und mich bei meinem Steuerberater gemeldet. Er hat alles innerhalb zwei Tagen erledigt und ich fragte mich nur, warum habe ich so lange dafür gebraucht? Abgehackt. Punkt.

Meine Katze musste das erste Mal nach über 10 Jahren zum Tierarzt und durch Zufall habe ich eine wunderbare Tierärztin gefunden, die nicht nur eine schwierige Operation meisterhaft durchgeführt, sondern mir doch einige Sorgen abgenommen hat. Ich weiß jetzt, was es kostet, ein 15-jähriges Haustier ohne Versicherung beim Tierarzt behandeln zu lassen. Es ist teuer. Und doch ist es mir wert.

Ich merke, dass „Geld zu haben, Geld zu verdienen“ alleine motiviert mich nicht. So suche ich nach starken Motivatoren, warum es sich für mich lohnen sollte, mehr Geld zu verdienen. Es ist sehr spannend. Scheinbar will das Universum mich dabei unterstützen, es hat sich spontan eine Freundin bei mir gemeldet, die Geldcoach ist, und ihre Begleitung angeboten. Menschen sind eine Ressource, sage ich doch.

Ich finde es geil, Mutter zu sein.

Mein Sohn ist jetzt sechs Jahre alt und ich versuche für ihn eine gute Mutter, eine gute Wegbegleiterin zu sein. Ich glaube in keiner anderen Rolle außer, als die der Mutter habe ich mich so stark und wirkungsvoll gefüllt. Kinder reagieren sofort, zeigen ziemlich schnell eine Reaktion, sowohl auf gute als auch auf weniger gute Erlebnisse. Als Mutter bin ich echt richtig an meinem Platz. Wir haben uns den Film „Sing2“ angeschaut und schnellstens die Musik-CD dazu gekauft. Es gibt wenig Sachen gerade, die mir mehr Spass machen, als mit meinem Sohn zu tanzen und zu kichern.

Krieg in der Ukraine: Ich bin betroffen.

Ich lese in meinem Tagebuch, dass wir in unserer russischsprachigen Therapiegruppe Anfang Februar 2022 das Thema „Krieg“ und wie unsere Eltern und Großeltern davon betroffen sind besprochen haben. Dass wir –  Menschen zwischen 30 und 45 Jahren keinen richtigen Krieg mehr erlebt haben, trotzdem leiden, weil unsere Familien durch den Zweiten Weltkrieg so traumatisiert worden sind. Ich lebe jetzt in einer wunderbaren Stadt Wien in einem der besten Länder auf der ganzen Welt und bin nicht in einem Kriegsgebiet in der Ukraine, wo meine ehemaligen Klientinnen und Kolleginnen ihre wunderbaren Lebensorte verteidigen. Ich bin ebenfalls nicht davon betroffen, wie meine Freundinnen und Kolleginnen, Kundinnen in Russland, die sich in ihrem Business, in ihrem Leben zum Teil komplett neu erfinden müssen.

Im ersten Moment war ich geschockt und richtig wütend. Danach habe ich geweint und konnte nicht aufhören zu weinen und Nachrichten zu lesen – zum Glück habe ich mich ziemlich schnell für Standard.at entschieden. Hab zum ersten Mal mit meinem Sohn über den Krieg gesprochen.

Irgendwann später kam die Entscheidung:  Ich investiere mein Geld und Wissen in die Zukunft, in Kinder. In Kinder, die sowohl in der Ukraine als auch in Russland meine Unterstützung brauchen könnten.  Ich stehe für Frieden, für Wachstum, für Zusammensein.

Februar hat mir nochmal gezeigt, dass ich nicht nur ein weltoffener Mensch bin, sondern, dass ich das auch brauche:  meine Psychotherapeutin in Frankreich, meine Mentorin in Moskau, meine Lemon4Lunch Treffen in München, FutureOneCommunity in Wien und weltweit. Dafür werde ich weiter einstehen. Dafür, dass ich als Ressource  für andere, die mich brauchen, weltweit zur Verfügung stehe.

 

PS: Hast du in deinem Umkreis Frauen, deren Karriere oder Business vom Krieg betroffen sind oder bist es selbst, die gerade Unterstützung braucht, melde dich bei mir. Hast du Fragen, schreib sie in Kommentaren. Vielen Dank!

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Ich möchte Brücken bauen

Wiener Wald

Ich sitze neben meinem Sohn und beobachte ihn beim Spielen:

– Was spielst du da?

– Ich spiele Krieg, die Bösen werden jetzt bekämpft, – sagt er und haut mit voller Wucht auf seine „bösen“ Spielfiguren drauf.

– Muss es den so stark sein? – frage ich

– Ja, Mama, sie sind doch böse, wir müssen sie umbringen, vernichten…

Ich erkläre ihm, dass die meisten Soldatinnen und Soldaten sind nicht unbedingt freiwillig bei den Bösen dabei und dass ich das nicht gut finde, Menschen umzubringen.

– Können sie sich nicht versöhnen, – frage ich?

Tage davor hat er mich beim Weinen beobachtet und ich habe ihm auf Russisch – das ist meine Muttersprache, die ich meinem Sohn weiter geben möchte – erklärt, dass ich sehr traurig bin, weil der russische Präsident einen Krieg gegen Ukraine begonnen hat. Ich habe mich entschieden, mit meinem Sohn über Krieg so weit es geht offen zu reden

Bei meinem Sohn geht es leicht – nach einer kurzen Überlegung interessiert ihn der Krieg nicht mehr, es spielt Wissenschaft und macht Experimente in seinem Bade-Meer.

Ich schaue mir die ZDF-Nachrichten an und sehe den neuen Bundeskanzler, der stolz verkündet, sie haben die Entscheidung getroffen und werden noch härter gegen Russland vorgehen.

NO WAR!

Gleich danach kommt die Nachricht, dass Deutschland ihre Militärausgaben auf  2% des Bruttoinlandsprodukts steigern will.

Ich kann das nicht glauben – was? Das wird als Ausgabe für die Verteidigung bezeichnet, Finanzminister sagt natürlich – es ist keine Ausgabe, sondern Investition. Investition in die Verteidigung. 

Sprache der Politiker, die mir sehr bekannt ist. Ich merke eine tiefe Enttäuschung in mir hochkommen.

Und frage mich, was würde jetzt Angela Merkel tun? Würde etwas anderes bestimmt, wenn Annalena Baerbock Kanzlerin geworden wäre? Und kenne keine Antwort.

Im LinkedIn kommen mir mit voller Wucht Bilder von ukrainischen Frauen in Militäruniform entgegen, die für ihr Land kämpfen. Das macht mich nicht stark. Ich denke, ist das die Gleichberechtigung, für die wir einstehen?

Im LinkedIn kommen mir Bilder und Beiträge von Russen entgegen, die der Welt sagen, dass sie sich dafür schämen Russen zu sein. Warum sollten sie sich dafür schämen? – denke ich. Ich kann mich noch nicht für etwas schämen, was ich nicht ändern kann.

Ich schäme mich überhaupt nicht!

Wenn ich mich für etwas schäme, dann dafür, dass wir im Jahr 2022 solche Postings schreiben und Likes dafür kriegen. 

Brücken bauen.

Fast zwanzig Jahre setzte ich mich dafür ein, Brücken zwischen Kulturen zu bauen. Als ich 2003 als sogenannte Russland-Deutsche von Mönchengladbach nach Moskau gegangen bin, um bei der Delegation der deutschen Wirtschaft in Moskau ein Praktikum zu machen. Oder als ich russische Kollegen und Kolleginnen hier in Wien begrüßt habe und für sie ein Workshop über Coaching gemacht habe.

Das macht mein Leben so viel reicher und glücklicher. Ich will und werde nicht darauf verzichten.

Hast du es einmal gelernt und verinnerlicht, wie Brücken gebaut werden können, kannst du nicht mehr zurück. Ich kann die Welt nicht mehr ausschließlich in Gut und Böse trennen, weil ich in dieser Welt lebe und auf der Seite der Bösen ziemlich viele von den Guten kenne.

Meine russische Freundin ist Psychotherapeutin in Moskau und eine der Ersten, die bei allen Krisen der letzten Jahre sofort Hilfe für ihre Kolleginnen in der Ukraine, Georgien, Russland oder bei der Covid Pandemie organisiert und Menschen unterstützt. 

Wir bauen Brücken.  Wir brauchen mehr Brücken. Und Menschen, die Brücken bauen wollen.

Der Verein „Kleine-Herzen“ unterstützt beispielsweise Kinder sowohl in der Ukraine als auch in Russland.

 

Unsere Kinder in der Ukraine brauchen uns dringend.

So sehe ich meinen Platz gerade dort, wo mein Sohn spielt und lernt, Brücken zu bauen. Es scheint mir gerade der wichtigste Auftrag zu sein.

Unterstützung hole ich mir von Erfahrenen, hier ist der Link zu der nächsten Veranstaltung. 

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