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Lasse das Leben geschehen: 6 wichtige Learnings aus meinem Urlaub in Island

Eine Frau in Island

Gestern bin ich aus dem Urlaub zurückgekehrt und freue mich sehr, wieder zu Hause und in der Arbeit zu sein. Ich kann es kaum erwarten, meine Erkenntnisse zu verbloggen, bin ich doch seit diesem Jahr eine ziemlich produktive Bloggerin geworden. Ich habe auch ein paar schöne Bilder zugefügt, weil Island einfach so außergewöhnlich schönes Land ist.

Es tut gut bei Share-Life auf Escape-Knopf zu drücken.

Wie ich mich damals gefreut habe, als ich in der Vorbereitung eines Leadership Seminars den Begriff “Share-Life-Balance” kennengelernt habe. Share-Life-Balance bedeutet, dass du quasi so frei bist und selbst entscheidest, ob du arbeitest oder dich um die Familie kümmerst. Durchs Internet und neue Arbeitskonzepte sind die Möglichkeiten des Sharens unbegrenzt. Wenn du dazu auch selbstständig bist, kannst du ja alles frei entscheiden, nicht wahr? Nein, es stimmt nicht ganz. Wenn die meisten Menschen an Ende der Share-Life-Balance die Bilanz ziehen, haben sie mehr gearbeitet als das Leben genossen. Ich habe mich für diesen Urlaub bewusst entschieden, keine Arbeit mitzunehmen. Nicht mal an die Arbeit zu denken. Nichts über die Arbeit oder berufliche Entwicklung zu lesen. Harry Potter and the Philosopher´s Stone und ein Reiseführer über Island durften in Buchform mitkommen. Mein Notizbuch Leuchtturm 1917 und das Life Goals Canvas von 2022 habe ich natürlich auch miteingepackt. Sie kommen überall mit. Die Zeit ohne Arbeit hat mir gut getan. Ich kann das nur empfehlen. Probiere es aus.  Auch wenn du selbstständig bist oder leidenschaftlich gerne arbeitest, probier es mal ohne Arbeit. Finde heraus, was dann passiert. Vielleicht gefällt es dir. Oder du kriegst neue Ideen. Ich habe beispielsweise erkannt, dass ich total Lust drauf habe, das Jahreszeiten-Konzept bei der Planung auszuprobieren. Ich habe das irgendwann irgendwo mal gelesen und plötzlich ist diese Idee wieder aufgetaucht und hat sich in der Urlaubszeit noch mehr gestärkt. Ich beginne im Sommer und widme die Sommerzeit meiner Kreativität, Schreiben, eigenem Selbstlernkurs, meinem Sohn und unserem Spaß. Pausiere die Business Coachings und Ausbildungen, die mit meinem Business zu tun haben. Im Sommer werde ich darauf achten, mehr zu geben, mein Wissen mit meinen Kund:innen und Blogleser:innen zu teilen. Hier kannst du über meine Sommerplanung mit Hilfe von OKR-Methode nachlesen und diese ausprobieren.

Museumscafe in Island


Motivation kann durch Herausforderungen entstehen.

Ich gebe es zu, ich bin (war) ein Mensch, der öfters gesagt hat “Ich traue mich nicht auf Englisch zu arbeiten. Dafür spreche ich zu schlecht.” Das lustige dabei ist, dass ich schon sehr lange und gut auf Englisch arbeite, aber nicht offiziell in meinem Business. Mal war das ein Charity Event über Leadership, mal eine Konferenz oder Mentoring für Professional Women Networking, wo ich ehrenamtlich tätig war. Sehr wohl weiss ich, wie wichtig die richtige Motivation ist und bin ständig dabei, diese Motivation zu suchen und auszubauen. Nun war ich in einem Land im Urlaub, wo die meisten Menschen Englisch sprechen. Ich habe mich dafür entschieden, dass ich mit Menschen, die mir auf dem Weg begegnen, kommunizieren möchte, ich möchte mich mit ihnen austauschen, ihre Geschichten hören. Das war die beste Entscheidung und Motivation, die ich finden konnte. In Wien sagt man “Durch´s Reden kommen die Menschen zusammen.” Genau so war das auch. Auf in Island kommen die Menschen durch Reden zusammen. Wir haben in einem kleinen Cafe zwei Schweizerinnen kennengelernt, die uns von einem tollen Hot Pot erzählt haben. Ich habe mit einem Professor gesprochen, der sich nach 9 Jahren im Ausland in sein Heimatland zurückkehren will, um dort zu unterrichten und frische Impulse in die Ausbildung zu bringen. Ich liebe es, wenn Menschen mir ihre Geschichten, ihre Visionen oder Lebensweisheiten offenbaren. Auch wenn ich im Urlaub beruflich nicht aktiv war, habe ich erkannt, dass Coaching meine wahre Berufung ist. In jedem Menschen versuche ich Stärken und Potenzial zu sehen und sage das auch oft offen. Dieses Mal halt auf Englisch. Jeden Abend, als ich mich mit meinem Partner (ich werde ihn übrigens in der Zukunft in meinem Blog Mr. Right nennen, das haben wir ausgemacht) ausgetauscht habe, habe ich gesagt, dass ich zwar müde und sehr aufgeregt bin, gleichzeitig förmlich spüren kann, wie meine Welt mit jedem Austausch weiter und größer wird. Ich halte ehrlich gesagt nicht viel von Herausforderungen, die nur auf Disziplin abzielen. Aber so eine Herausforderung, die mit einer starken Motivation einhergeht – bitte mehr davon.

Hot Pot in Island


Es tut gut, Verantwortung mit anderen zu teilen.

In meinem “früheren” Leben hatte ich oft das Gefühl, dass ich mit meinen Problemen und Herausforderungen allein klarkommen muss. Das habe ich schon als Teenager gelernt, weil meine Eltern leider in der Zeit mit anderen Geschehnissen in meinem Heimatland beschäftigt waren und keine Zeit für meine Probleme hatten. Steht eine Aufgabe oder eine neue Herausforderung im Raum, versuche ich automatisch diese Aufgabe zunächst mit eigenen Kräften zu lösen. In Coachings und Therapie habe ich gelernt, mich auf andere zu verlassen und meine Verantwortung zu teilen. Kontrolle loszulassen musste ich auch lernen. Anderen zu vertrauen auch. In diesem Urlaub war mein Sohn das erste Mal über längere Zeit allein mit seinen Großeltern. Ich habe mir im Vorfeld viele Sorgen gemacht und sogar Aktivitäten ausgedacht, was sie doch miteinander in der Zeit unternehmen könnten. Bis ich mich an meine Beziehung zu meinen Großeltern erinnert habe. Ich habe meine Großeltern, meine Oma abgöttisch geliebt. Sie war in meiner Kindheit die wichtigste Bezugsperson und sicher hat sie nicht alles so gemacht, wie es sich meine Eltern vorgestellt haben. Ich denke nur daran, wie sie mir mit 10 Jahren meine Ohrläppchen gestochen und Ohrringe geschenkt hat, weil ich das unbedingt haben wollte und meine Mutter dagegen war. Mein Gott, war ich stolz und glücklich. Solche Erfahrungen möchte ich meinem Sohn nicht vorenthalten. 

Diese Vorstellung und Erinnerungen haben mir letztendlich geholfen, loszulassen und mich auf mein Leben und meinen Urlaub zu konzentrieren. Mein sechsjähriger hat beispielsweise seinen Wackelzahn endlich verloren und diese tolle Erfahrung darf er jetzt mit seinen Großeltern teilen. Und das ist auch gut so. 

Mein fünfzehnjähriger Kater musste dieses Jahr zum Tierarzt und bei dieser Gelegenheit habe ich erfahren, dass diese lieben Menschen  – ein Ärzteehepaar- eine Tierpension haben. Ich habe ja bereits in meinen 6 Fun Facts über mich über mein Katzenprojekt geschrieben und damals habe ich mal die Tierpension für eine Woche ausprobiert und habe einen aufgelösten Kater zurückbekommen. Jetzt, einige Jahre später, habe ich eine ganz andere Erfahrung gemacht. Menschen, die richtig tierlieb sind und auf die ich mich verlassen konnte. Ich habe mir im Vorfeld viele Gedanken, auch über das Geld gemacht und mich fürs Vertrauen und Investition in mich und meine Ruhe entschieden. Als ich heute meinen Kater wieder abgeholt habe, hatte ich richtig Tränen in den Augen bekommen, weil ich so dankbar und gerührt war, wie gut sie sich um ihn gekümmert haben. 


Jeder Tag bringt eine neue Chance, sich besser kennenzulernen.

Schaue ich mir die Postings in meinem LinkedIn Newsfeed an, sehe ich oft wie Menschen auf bestimmte Trends aufspringen und versuchen auf diese Weise “authentisch zu sein und authentisch zu schreiben”. Ich nenne das „Jetzt bin ich mal authentisch-Trends“.

“Jetzt sage ich mal ehrlich – ich bin erfolgreich und ich finde es geil”

„Jetzt sage ich mal ehrlich – ich habe versagt und ich will das ehrlich erzählen“

„Jetzt sage ich aber mal ehrlich – LinkedIn ist zwar ein berufliches Netzwerk, aber meine Persönlichkeit gehört genauso zu meinem Beruf und ich teile auch persönliches über mich hier.“

Lese ich an einem Tag mehrere Postings, die in eine Richtung gehen, vermisse ich dann tatsächlich die richtige Authentizität. Was will ich? Was beschäftigt mich gerade? Was bedeutet es für mich – ich gehe liebevoll mit mir um? 

Würden wir mehr auf uns hören, würden wir mit uns selbst Erfahrungen machen, haben wir kein Bedarf mehr, diese drei oben erwähnten Trend-Postings zu schreiben. Wir würden ganz einfach, auf den ersten Blick banale Geschichten erleben und diese mit anderen teilen oder für uns behalten. Ich möchte mit dir meine naive und für mich sehr wichtige Geschichte teilen. Seit zwei Jahren lerne ich zu essen. Das, was auf den ersten Blick lächerlich klingt, ist wichtig für mich. Ich war jahrelang diejenige, die auf Frühstück und oft auf das Mittagessen verzichtet hat. Ich habe mir weder Zeit genommen, noch sich um ein vernünftiges Essen gekümmert. Es war nie genug Zeit dafür da. Vor zwei Jahren habe ich dann mit einer Ernährungsberaterin gearbeitet und sie sagte mir, dass das Problem, dass ich wenig Energie habe, liegt eigentlich daran, dass ich zu wenig esse und nicht zu viel. Zuwenig essen und schlapp sein, zu wenig essen und zunehmen – wie geht das den?

Also, habe ich gelernt in meinem Kalender fixe Zeiten für Mittagessen einzutragen und diese einzuhalten, mein Frühstück zu einem Ritual mit meinem Sohn entwickelt und gelernt, für meine Energie auch mit Essen zu sorgen. Im Urlaub habe ich sofort erkannt, wie wichtig es mir ist, vernünftig zu essen und die Essenszeiten einzuhalten. So haben wir oft unsere Routen so geplant, dass wir Zeit für ein Mittagessen haben.

2 Tage haben wir es nicht gemacht und ich habe sofort den negativen Effekt gespürt. Ich war müde, hatte am Abend keine Energie mehr und auch keine Lust, weiteren schönen Urlaubstag zu planen. Diese Erfahrung hat mich sehr gefreut, weil ich erkannt habe, dass ich tatsächlich gelernt habe, zu essen und meine Energie selbstständig mit ganz einfachen Mitteln, beispielsweise durch Essen aufzubauen.

Es lohnt sich wirklich, anstatt zu lernen, authentisch zu sein, auf sich und eigene Bedürfnisse zuzuhören und sich besser kennenzulernen. 

Campingplatz in Island


Beziehungen brauchen nicht immer Romantik, sondern ein aufrichtiges Interesse für einander.

Ich muss sagen, ich bin sehr gerne Familienmensch. Ich habe eine große Transformation durchgemacht – von einer Frau, die auf einen Prinzen wartet, der wie ein bekannter schottischer Schauspieler aussieht und sie immer wieder mit romantischen Abendessen überrascht bis zu einer Frau mit Mr. Right und Kind, die einfach gemeinsam leben, gerne zusammen sind, sich streiten, Einkaufslisten abchecken und sich über Klamottenmarken für Sohn nicht einigen können. Ich weiß jetzt genau, dass ich keine Überraschungen von einem Prinzen brauche, der mich ständig mit irgendetwas überrascht – schon von dieser Vorstellung wird mir schlecht. Ich brauche einen Menschen, auf den ich mich verlassen kann, mit dem ich quatschen und meine Probleme besprechen kann, aber auch einen Menschen, auf den ich neugierig sein kann.

In meinem Urlaub konnte ich mehr Abstand von uns als Familie nehmen und mich auf meinen Partner, meinen Mr. Right mehr als einen Menschen zu konzentrieren. Einen Menschen, der plötzlich an einem verlassenen Strand beginnt den Plastikmüll aufzusammeln, einen Mensch, der mir stundenlang über seine Forschungsprojekte erzählen kann und einen Mensch, der sagt – Ah, ja, ich brauche zwar jetzt kein Essen, aber ich weiß, du muss ja etwas zum Mittag haben, daher planen wir unseren Tag so, dass du was zum Beißen kriegst. Romantik pur, nicht wahr? 

Ein Strand in Island

Selbstreflexion darf auch mal Urlaub machen.

Ich beobachte mit ein wenig Skepsis den Trend, dass Menschen für alle ihre Probleme und Herausforderungen sofort  einen Experten um Rat fragen. Unterstützung finde ich grundsätzlich super, bin ich doch selbst eine, die Coaching als Unterstüzung anbietet. Was mich skeptisch macht ist der Trend, dass Coach oder Berater ständig mit einem zusammenarbeitet. Braucht es wirklich, frage ich mich? Geht es nicht darum, dass Menschen lernen, sich um sich selbst zu kümmern? Geht es nicht mehr um HIlfe zur Selbsthilfe? Ich teste ja gerade selbst mein eigenes halbjähriges Coachingprogramm mit Kundi:nnen und bin gespannt, wie sich das weiter entwickeln wird. In meinem Urlaub wurde mir bewusst, dass ich persönlich nach einem Jahr Gruppentherapie für helfende Berufe und ständigem Coaching zu Business- und Geldthemen jetzt eine Pause einlegen möchte. Ich möchte mich wieder mehr auf mich selbst stützen und auch zu testen, wie weit meine persönliche Transformation fortgeschritten ist.

Für meine Kund:innen habe ich im Sommer wieder Einzelcoachings und 3-stündige Life Goals Sprints im Angebot, wenn sie sich mit ihren Zielen und Lebens-Balance auseinandersetzten möchten.

Ich bin heute aus meinem Urlaub angekommen und freue mich auf alles, was noch kommt, auf meine Sommerpläne, auf mein 45. Geburtstag im Juli und Zeit mit tollen Menschen, die ich auf meiner Geburtstagseinladungsliste habe. Dir wünsche ich noch einen schönen und selbstbestimmten Sommer! 

Die Autorin: Natalia Schweizer

Ich bin eine bekennende Optimistin, leidenschaftliche Mutter und Schreiberin. Als praktizierende Coachin ACC ICF und Unternehmensberaterin unterstütze ich ambitionierte Menschen, die sowohl eine gut gehende Karriere/Business als auch ein erfülltes Familienleben führen wollen und bereit sind, etwas aktiv dafür zu tun. Ich lebe und arbeite in deutscher, russischer und englischer Sprache und verbinde so in meiner Methodenwahl Fachkenntnisse und Praxiserfahrungen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen.

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12 von 12 im Mai

Heute schreibe ich meinen ersten 12 von 12 Blogbeitrag und bin gespannt. Diese Tradition geht auf die Caroline von „Draußen nur Kännchen“ die „12 von 12“-Blog-Tradition im deutschsprachigen Blogger Raum am Leben hält.

 

Der Morgen beginnt mit Morning Pages und 5-Jahres-Tagebuch. Ich schreibe einfach mal los und lade alle meine Gedanken ab. Mittlerweile tut es mir richtig gut, auf dem Papier zu denken und über meine Pläne für den Tag zu reflektieren.


Das Muttertag-Wochenende haben wir in Český Krumlov vebracht und meine Tassenkollektion wurde größer. Ich habe mir nämlich vor Jahren eine Tradition überlegt, damit meine Reisemitbringsel mehr Sinn ergeben, gehe ich in einem neuen Ort auf die Suche nach einer Tasse, die ich später auch verwende. So kann ich mich an schöne Reisen und Zeiten erinnern.


Heute war das Abschlusstreffen meiner Selbsterfahrungsgruppe, die genau 50 Wochen gedauert hat. Das war das erste Mal für mich, dass ich mich so intensiv mit meinem Beruf als Coach und meiner Persönlichkeit auseinandergesetzt habe. Das Tolle daran ist, dass ich mich im Laufe dieser langfristigen Begleitung selbst endlich getraut hab, meinen Kundinnen ein langfristiges Coachingprogramm anzubieten. Auf diesem Heft steht „Auf zu neuen Ufern“. Ich freue mich den weiteren Weg ein Stück alleine zu gehen, obwohl ich meine Kolleginnen und unsere Therapeutin sicher vermissen werde.


Seit einem Monat circa habe auch ich für mich die Bowls als leckeres Essen entdeckt. Etwas Gekochtes, etwas Frisches, würzig und süß – genau nach meinem Geschmack. 


Meine Lieblingsfriseurin hat sich selbstständig gemacht. Hurra! Nach einigen Monaten Vorbereitung und Übergabeangelegenheiten hat sie nun wieder offen und ich einen neuen Sommerhaarschnitt. Ich finde es toll, im eigenen Bezirk Menschen zu kennen und sich auszutauschen. Lange Zeit hat mich das nicht interessiert, vielleicht hat Corona doch etwas damit zu tun, dass wir uns mehr auf der menschlichen Ebene begegnen.


Soweit ich mich erinnern kann, hat unser 7. Bezirk in Wien am wenigsten Grün und Parkanlagen. Um so mehr freut es mich, wenn die Caffeehausbetreiber:innen ihre Schanigärten so schön blumig gestalten.


Ich mag es sehr, dass mein Arbeitsplatz mit einem rollbaren Stehtisch sich schnell umgestalten lässt. Mal ist meine Whiteboard eine Motivationstafel mit meinem Life Goals Canvas und meinen Zielen drauf und mal ist sie schlicht und weiss als Hintergrund, falls ich eine Gruppenveranstaltung habe. Ich arbeite seit 2015 bereits online, wie schnell die Zeit doch vergeht.


Morgen darf ich einen Impulsvortrag halten und ich gehöre tatsächlich zu den Menschen, die noch am Abend davor ihre Präsentation gestalten. Nachdem ich mir das erlaubt habe, kam ich wirklich in eine Art Arbeitsflow – ich sammle die ganze Zeit Ideen, schreibe meine Gedanken, mögliche Strukturen auf und dann kurz vor der Veranstaltung gestalte ich die letzte Version und freue mich auf die Veranstaltung.


Egal wie früh oder spät mein Sohn verlang nach einer Vorleserunde. Heute war mal „Das hässliche Entlein“ dran und mein Sohn wurde dabei richtig emotional. Als Eltern denkst du, ah, einfach eine nächste Geschichte und merkst dann, was diese Geschichte für deine Kinder für eine Bedeutung hat.


Habe noch für die Teilnehmende vom morgigen Impulsvortrag etwas Lustiges überlegt – ein Optimismus-Werkzeugkoffer zusammenzustellen 🙂 Freue mich sehr.


Das war er – mein erster 12 von 12 Blogbeitrag, der dieses Mal mit 11 Bildern auskommen musste 🙂 Na ja, mir hat es doch gut gefallen.

Die Autorin: Natalia Schweizer

Ich bin eine bekennende Optimistin, leidenschaftliche Mutter und Schreiberin. Als praktizierende Coachin ACC ICF und Unternehmensberaterin unterstütze ich ambitionierte Menschen, die sowohl eine gut gehende Karriere/Business als auch ein erfülltes Familienleben führen wollen und bereit sind, etwas aktiv dafür zu tun. Ich lebe und arbeite in deutscher, russischer und englischer Sprache und verbinde so in meiner Methodenwahl Fachkenntnisse und Praxiserfahrungen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen.

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What Defines Me – 100 Fakten über mich

Seit April bin ich in einer neuen Community – Working Out Loud #FrauenStärken. Im Prinzip geht es dabei um eigene Sichtbarkeit mit den Dingen, die einem wichtig sind. Es gibt jede Woche Gruppenarbeit an eigenen Zielen in einer Kleingruppe und ergänzend noch Wochenaufgaben. Eine davon ist: 10 oder mehr Fakten über sich aufzuschreiben und sie entweder in der kleinen Gruppe, in der Community oder öffentlich zu teilen.

Bei der Auftaktveranstaltung hat John Stepper – Amerikaner und Gründer der WOL-Bewegung auf die Bitte, der soll sich in WOL-Manier mit 5 Fakten über sich vorstellen, gesagt: „What defines me… und dann seine 5 Fakten über sich mit uns geteilt.“  Mir gefällt die englische Bezeichnung „What defines me“ viel besser als „Fakten über mich“, ich sehe in diesem Satz sowohl die Anerkennung für die Vergangenheit als auch die Möglichkeit, diese Vergangenheit zu akzeptieren und weiterzugehen.

Hier sind meine 100 Fakten über mich – What Defines Me Today

  1. Ich 172 groß und war eins der größeren Mädchen in meiner Klasse.

  2. Ich bin in Russland geboren und aufgewachsen.

  3. Meine Mutter ist Russin mit polnischen Wurzeln.

  4. Mein Vater ist ethnischer Deutscher, der in Kasachstan aufgewachsen ist.

  5. Schweizer ist mein Familienname. Wenn ich mal heirate, werde ich auf einem Doppelnamen bestehen.

  6. Meine Lieblingsfarben sind Orange und Blau.

  7. Deutsch ist meine zweite Muttersprache, die ich erst mit 18 gelernt habe.

  8. Ich bin Diplom-Kauffrau und hab an einer FH Außenwirtschaft, Einkauf und Logistik studiert.

  9. Ich bin mit 38 Mutter geworden und bin gerne Mutter.

  10. Mein Sohn ist ein echter Wiener: hat Multikulti-Wurzeln, spricht zu Hause 2 Sprachen.

  11. Wir haben kein Auto.

  12. Ich bin 2022 zum ersten Mal mit dem Zug in 1. Klasse gefahren und habe eine 2-Stündige Online-Besprechung im Zug gehabt.

  13. Ich esse gerne Tomaten: als Tomate, als Salat, als Sauce.

  14. Ich habe nach dem Studium in Deutschland meinen ersten Job in Wien gekriegt und habe danach noch nie in Deutschland gearbeitet.

  15. 2022 habe ich Bowls als Mittagessen entdeckt und mich in die Vielfalt richtig verliebt.

  16. Ich habe 2018 ein Buch über das weibliche Work-Life-Dilemma geschrieben und es hat mir viel Arbeit und Freude bereitet.

  17. Ich bin Bloggerin.

  18. Ich habe am 13.05.2022 meinen ersten richtigen Impulsvortrag zum Thema Optimismus als Kompetenz gehalten.

  19. Ich reise sehr gerne mit meiner Familie. Wir waren gemeinsam bereits in Havanna, USA, auf Island.

  20. 2020 war ich das erste Mal richtig mit einem Campingwagen auf Island unterwegs und würde gerne in der Zukunft hin und wieder Campingurlaub machen.

  21. Ich habe ziemlich früh graue Haare bekommen und begonnen, sie zu färben. Ich weiß bis heute nicht, wie meine Haare in echt aussehen.

  22. Ich habe meine eigene Coachingmethode für die Zielfindung erfunden: Life Goals Canvas.

  23. Ich lebe seit 2009 zum zweiten Mal in Wien und fühle mich in meinem 7. Bezirk zu Hause.

  24. Die letzten Jahre schreibe ich mit roter Tinte und habe immer ein Notizbuch mit.

  25. Fast jeden Morgen schreibe ich 3 Seiten Morning Pages.

  26. Ich möchte lange und gesund leben und das ist wirklich wie ein Ziel in meinem Life Goals Canavs definiert.

  27. Ich liebe Neurowissenschaft und bin ein richtiger Fan.

  28. 2021/2022 habe ich zum ersten Mal eine 1-jährige Gruppentherapie gemacht und habe mich noch mehr so wie ich wirklich bin kennengelernt.

  29. Ich bin sehr emotional und habe eigentlich durch mein Kind lernen dürfen dazu zu stehen und gelernt, mit unterschiedlichen Emotionen umzugehen.

  30. Ich bin 44 Jahre alt und das Leben gerade macht mir großen Spaß.

  31. Ich praktiziere gerne Yin Yoga alleine, mit Unterstützung einer App.

  32. Ich möchte in der Zukunft „das nicht Digital Native zu sein“ weiter als Stärke ausbauen.

  33. Ich habe 2018 an einem Frauenlauf 5km in Nordic Walken teilgenommen.

  34. Ich arbeite in 3 Sprachen und sehe das zum Teil als Gehirngymnastik, mich mehrsprachig zu entwickeln.

  35. Ich habe mir mit über 40+Jahren ein Tattoo – eine Walflosse stechen lassen.

  36. Beruflich würde ich am liebsten jeden Tag mit Frauen an ihren Lebensvisionen arbeiten, sie zum Träumen bringen und bei der Umsetzung begleiten.

  37. Ich bin sehr gerne Coach und mag die Coaching-Haltung sehr.

  38. Als Kind habe ich in einem Chor gesungen und Klavierunterricht geschwänzt.

  39. Mein Partner hat in Edinburgh auf dem höchsten Berg von Schottland um meine Hand angehalten.

  40. Ich habe einen leichten Optimierungszwang und musste lernen zu entspannen.

  41. Ich praktiziere Achtsamkeit und habe das richtig gelernt ohne zu wissen, dass es mir mal nützlich sein wird.

  42. Ich habe mich in der Schwangerschaft gegen Risikogruppe-Untersuchungen (Frau 35+) entschieden.

  43. Ich habe geweint, als ich die Schule für meinen Sohn kennengelernt habe.

  44. Ich habe mal am Altai Kindern „Business Modell Canvas“ in einem Workshop beigebracht.

  45. Ich war öfters im Präsidium von Netzwerkvereinen, habe selbst mal mit einer Freundin ein Netzwerk gegründet.

  46. Ich lerne sehr gerne etwas Neues und freue mich, wenn ich das Wissen geballt weiter geben kann.

  47. Der Vater meiner deutschen Oma war Pastor und es hat mich berührt, als ich das erfahren habe.

  48. Ich bin eine Freundin der kleinen Schritte, egal ob beruflich oder privat.

  49. Manchmal fühle ich mich unwohl in meiner Haut, wenn ich merke, wie viel Energie ich gerade habe, es könnte für 2 Personen reichen.

  50. Ich lese gerne und war schon in meiner Kindheit ein Bücherwurm. Wie alle Frauen in meiner Familie, übrigens.

  51. Ich finde große, organisierte Netzwerkveranstaltungen furchtbar und traue mich meistens nicht, fremde Personen anzusprechen.

  52. Ich möchte meinen Sohn in Russisch selbst unterrichten.

  53. Über Geld zu sprechen, sich damit zu befassen, fällt mir teilweise schwer.

  54. Ich bin eine denkende Optimistin und glaube daran, dass ich mein Leben selbstbestimmt leben kann.

  55. Ich bin gerne in diversen Communitys unterwegs und liebe genauso starke Frauennetzwerke.

  56. Als mein Vater plötzlich verstorben ist, stürzte ich unerwartet in eine Krise und habe zum ersten Mal eine Psychotherapeutin aufgesucht.

  57. Hin und wieder träume ich davon, eine berühmte und produktive Krimiautorin zu werden.

  58. Ich schreibe seit 2012 als Hobby an einem Krimiroman und hoffe, irgendwann werd ich damit fertig.

  59. Ich bin sehr gerne im Wald und in den Bergen.

  60. Ich habe schon mal 1 Woche alleine im Kloster verbracht.

  61. Im Studium habe ich mich entschieden, auf Geschäfte mit Russland zu fokussieren, obwohl niemand mich unterstützt hat.

  62. Ich habe einen guten Job aufgegeben, weil ich in Wien leben wollte.

  63. Meine Vorfahren sind ziemlich oft umgezogen.

  64. In meinem Leben passieren oft glückliche Zufälle, egal ob neue tolle Menschen, Jobs oder andere guten Dinge.

  65. Ich habe 4 Jahre in Sankt-Petersburg gelebt und gearbeitet.

  66. Ich bin ein Fan von Eurovision Song Contest und war 2015 im Wien dabei. Damals war ich schwanger und habe mich mit Security angelegt, weil ich ein Brötchen reinschmuggeln wollte.

  67. 2016 habe ich ein Vortrag über Gleichberechtigung der Frauen in Deutschland und Österreich in Kuba gehalten.

  68. Ich bringe gerne Menschen zum Lachen und lache selbst gerne mit.

Weitere Fakten folgen…

Die Autorin: Natalia Schweizer

Ich bin eine bekennende Optimistin, leidenschaftliche Mutter und Schreiberin. Als praktizierende Coachin ACC ICF und Unternehmensberaterin unterstütze ich ambitionierte Menschen, die sowohl eine gut gehende Karriere/Business als auch ein erfülltes Familienleben führen wollen und bereit sind, etwas aktiv dafür zu tun. Ich lebe und arbeite in deutscher, russischer und englischer Sprache und verbinde so in meiner Methodenwahl Fachkenntnisse und Praxiserfahrungen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen.

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Monatsrückblick März 2022: Energie darf fließen

Eine Frau im Wald

Im März ist meine Lebensenergie so richtig ins Fließen gekommen. Ich empfinde gerade eine unglaubliche Dankbarkeit für mich, dass ich unbeirrt meinen Weg gehe, für all die Menschen, die mir auf diesem Weg begegnen und auch für die Menschen, die ohne mich ihren Weg weiter gehen. Am späten Abend mit einer Freundin spazieren gehen und dann in einem Kaffee sitzen und über das Leben philosophieren, mit meinem Buddy aus Moskau telefonieren und an der Nähe plötzlich erkennen, dass wir uns bereits seit einem halben Jahr jede Woche gegenseitig unterstützen. Stolz auf meine Kundinnen sein, weil ich für sie eine Ressource bin. Es erfüllt mich sehr, Frauen dabei zu unterstützen, ihren eigenen Weg zu gehen, gemeinsam mit ihnen Modelle für Leben und Karriere entwickeln und schauen, wie sie diese umsetzten.

 


Mein Motto des Jahres wächst und gedeiht

Als ich mir mein Motto des Jahres ausgewählt habe, habe ich Freedom als Freiheit gewählt. Geldfreiheit so auf die Art von Bodo Schäfer – Mache doch etwas proaktiv und bekomm deine Ergebnisse.

Mehrmals ertappte ich mich dabei, dass ich in meinen Gedanken und beim Sprechen das Wort „Friede“ anstatt „Freiheit“ verwende. Offensichtlich bin ich daran gewöhnt, Sorgen über das Geld zu machen. Wie es oft in meinem Leben passiert, treffe ich auf Menschen, die dieses Frieden mit Geld bereits geschlossen haben und mich gerne unterstützen oder eine neue Sichtweise aufzeigen. Ich arbeite gerade weiter mit einem Geldcoach und habe eigene Glaubenssätze übers Geld erarbeitet, die mich auf meinem neuen friedlichen Weg und Verhältnis zum Geld unterstützen. Obwohl ich das als Coach längst kenne und bei meinen Kundinnen beobachte, finde ich es immer wieder faszinierend, was passiert, wenn wir unseren Fokus auf etwas lenken. Es wird sichtbar. Ich lese viele Bücher übers Geld, treffe mich jede Woche mit meinem Geldcoach und habe nebenbei angefangen, Budgets zu erstellen, Finanzen zu planen und mich aktiv mit Geldthemen, die ich seit Monaten verschleppt habe, auseinanderzusetzen. Geld wird sichtbarer.

 


Eigener Vision folgen

Ende des letzten Jahres hatte ich keine Lust mehr, meiner Vision zu folgen. Ich fand alles dumm und blöd und wollte nicht mehr. Das bedeutete für mich auch, dass ich mich von meiner Arbeit als Coach abgewandt habe – habe ich doch eigene Methode für die Visionsfindung und Ziele entwickelt. Tja, da musste ich erstmal durch. Im März kam die Energie wieder, ich habe mein Schreibtisch so umgestellt, dass ich eine gute Sicht auf mein Life Goals Canvas habe. Das löst eine unglaubliche Kraft in mir aus, an eigene Vision zu glauben und eigene Ziele danach auszurichten. Ich möchte, dass karriereorientierte Frauen mit Kinderwunsch ihren Weg selbst gestalten können. Ich möchte, dass Kinder als Bereicherung und nicht als Hindernis oder Kostenfaktor gesehen werden, dass unsere Kinder zu selbstbestimmten Menschen erzogen werden. Dafür brauchen wir Role Models –  Mütter, die ihre Kinder zu freien und starken Menschen erziehen.

 


Spaß darf sein

Der Krieg in der Ukraine hat in mir natürlich viele Gefühle hervorgebracht. Paradoxerweise habe ich mich in den letzten Monaten mit Optimismus beschäftigt und ein Workshop zum Thema „Optimismus als Handlungskompetenz“ entwickelt. Ich merke, dass ich gar nicht daran interessiert bin, mich in Kampf für oder gegen etwas zu stürzen. „Brücken bauen“ habe ich das genannt und passend zu dieser Zeit eine Online-Konferenz besucht.

Darf man in diesen Zeiten noch Spaß haben? Das darf jeder für sich selbst entscheiden. Ich habe mich für Spaß mit meinem Sohn entschieden und wir hatten im März Ausflüge gemacht, Bücher gelesen und viel gekichert. Aber auch über Krieg und Menschheit diskutiert und interessanterweise über sein „Russe sein“, hat er doch tatsächlich russisches Blut in seinen Adern. Ich möchte ihn daran bestärken so zu sein wie er ist. Das ist auch meine Art, Brücken zu bauen und die Zukunft zu beeinflussen.

 


Diese Menschen faszinieren mich

Mit Begeisterung lese ich das Blog von Alexandra Polunin, die es tatsächlich geschafft hat ein Online-Business ohne Social Media aufzubauen. Sie bringt mich zum Nachdenken, bestärkt mich in meinem Weg und ich lerne viel von ihr.

Durch die Konferenz von Pioneers of Change habe ich die Arbeit von Dr. Tania Singer über Mitgefühl kennengelernt. Ich finde das so unglaublich, was die Wissenschaft mittlerweile über uns und unsere Gefühle erforscht hat. Die nachweisliche Tatsache, dass Mitgefühl Menschen, die in helfenden Berufen arbeiten, bestärken kann, hat mich beeindruckt. Da möchte ich mich noch mehr in dieses Thema vertiefen, jetzt erstmal ein Link und Buchempfehlung.

 


Schreiben ist meine Leidenschaft

Es macht mich unfassbar glücklich, wenn ich ein paar Minuten Zeit finde, an meinem Krimi zu arbeiten. Diese habe ich im März gefunden.  Irgendwann habe ich aufgehört, mich damit unter Druck zu setzten. Ja, vielleicht wird es ein Never-Ending-Project oder doch ein fertiges Buch, das ich einem lieben Menschen zum Geburtstag schenken werde. Mal sehen. Auf jeden Fall lebt mein Psychotherapeut und möchte den Mörder oder die Mörderin überführen. Es bleibt spannend.

 


Woran ich gerade arbeite:

Im März habe ich meine Startseite bearbeitet und dabei Bilder von einer wunderbaren Fotografin veröffentlicht. Die Arbeit mit Dina war ein richtiges Erlebnis für mich, sie versteht Fotografie mehr als Kunst, Menschen so zu zeigen, wie sie wirklich sind.

Ich habe ein paar Ideen, was ich an meinem Coachingprogramm besser machen kann und bin gerade auf der Suche nach 2 karriereorientierte Frauen mit Kinderwunsch 30+, die mein „Life Goals Canvas“ 6 Monate lang testen und meine Testimonials sind. Schreib mit eine Nachricht, falls du mehr Details brauchst oder mitmachen möchtest.

Das nächste Schreibprojekt steht an: Arbeitsbuch zum Life Goals Canvas Programm. Ich möchte meinen Kundinnen und anderen Frauen ein Buch mit Zielsetzungstools und anderen Praktiken in die Hand geben, dass sie  ihrer eigenen Vision folgen und dabei das Leben in „heute und jetzt“ geniessen. Für dieses Ziel habe ich mich zur Unterstützung beim WOL Programm #Frauenstärken und #Machen angemeldet. Dabei werden wir in zu fünft in sogenannte Circles aufgeteilt, die sich jede Woche treffen und gegenseitig unterstützen. Circle 028 ist bereit, die Working Out Loud Arbeit aufzunehmen. Ich freue mich sehr.

 


Zu diesen Themen habe ich im März gebloggt:

https://natalia-schweizer.com/was-macht-mich-als-coach-besonders/

https://natalia-schweizer.com/monatsrueckblick-februar-2022-menschen-sind-meine-ressource/

 

Die Autorin: Natalia Schweizer

Ich bin eine bekennende Optimistin, leidenschaftliche Mutter und Schreiberin. Als praktizierende Coachin ACC ICF und Unternehmensberaterin unterstütze ich ambitionierte Menschen, die sowohl eine gut gehende Karriere/Business als auch ein erfülltes Familienleben führen wollen und bereit sind, etwas aktiv dafür zu tun. Ich lebe und arbeite in deutscher, russischer und englischer Sprache und verbinde so in meiner Methodenwahl Fachkenntnisse und Praxiserfahrungen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen.

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Was macht mich als Coach besonders?

Eine Frau im Businessanzug

In meiner Arbeit geht es mir sehr stark darum, anderen Frauen zu zeigen, sie sogar davon zu überzeugen, dass sie etwas Besonderes sind. Dass sie heute und jetzt die Möglichkeit haben, ihren eigenen Weg zu bestimmen und diesen zu gehen. Mittlerweile weiß ich gut über meine Stärken Bescheid. Das war nicht immer so. Es ist ein Weg, den ich bereits fast 15 Jahre gehe und ständig etwas Neues über mich herausfinde. Aber es lohnt sich auf jeden Fall. Hier ist mein Status Quo.

Falls du mich persönlich kennst und dir noch etwas einfällt, was ich über mich nicht geschrieben habe, schreib es in Kommentaren, ich würde mich freuen.

 


Es ist mir wichtig, Frauen zu inspirieren

Wenn Frauen mit mir an ihren Zielen arbeiten und wir der Fragestellung „Was möchtest du auf dieser Welt verändern?“ nachgehen, passiert es nicht selten, dass sie sich nicht trauen, eine Antwort darauf zu finden. Dann erkläre ich, dass eine gute Vision eine ziemlich starke und langfristige Motivation bedeutet. Das ist für den Aufbau einer Karriere oder Business unerlässlich.

Natürlich möchte ich, dass Frauen nach den Sternen greifen, aber gleichzeitig nicht den Boden unter den Füßen verlieren.  Eine Inspiration, die nicht auf  „Tun, Tun, Tun“ aufgebaut ist, sondern auf „Eigenen Weg gestalten“. Zu mir kommen Frauen, die sich ein Leben wünschen, der in ihrer Familie noch keine Frau davor gelebt hat. Und es kann Angst machen. Eine wohlwollende Inspiration ist hier angebracht.

Beispiel aus der Praxis: Wenn ich Frauen begleite, die sich selbstständig machen möchte, schauen wir ganz genau, wie es gerade mit Ressourcen und Unterstützung aussieht. Aus den Medien sieht man oft Erfolgsgeschichten nach dem Motto „Ich habe alles abgebrochen und meinen Weg gegangen“, es muss aber nicht für jede Frau passen. Eine Vision und starkes Business kann sich auch neben einem Nebenjob oder Kind entwickeln.

 


Ich kann gut beobachten und Zusammenhänge erkennen

Ich habe mich eigentlich schon immer für Menschen und ihre Geschichten interessiert. Als ich angefangen habe, mich in der Arbeitswelt zurechtzufinden, befand ich mich oft in Situationen, dass ich Menschen einfach beobachtet habe. Zuerst vermutlich aus einem Defizit heraus, ich bin ja mit 17 Jahren nach Deutschland gekommen und musste die deutsche Sprache und Kultur von null auf lernen. Auch die Arbeitskultur. Lernen heißt viel beobachten. Es hat sich schnell herausgestellt, dass Beobachten eine der Stärken ist, auf die ich gut zählen kann. Später als ich in großen Projekten gearbeitet habe, habe ich gelernt, Zusammenhänge zu erkennen und Dinge zu strukturieren. 

In meinen Coachings bin ich von dieser Chance fasziniert – etwas, was in der Luft schwebt, sichtbar zu machen. Aus einem Traum etwas ganz Konkretes entstehen zu lassen.

Beispiel aus der Praxis: Eine Kundin erkennt bei Ihrer Visionsfindung in unserem Life Goals Canvas Sprint, dass jetzt die Zeit gekommen ist, sich mehr um ihre Finanzen zu kümmern. Es wird ihr klar, dass der berufliche Traum, der sich für sie richtig gut anfühlt, Geldinvestitionen bedarf. So kommen wir aufs Geld zu sprechen und können gemeinsam in ein wichtiges Thema eintauchen, dass bei Frauen leider noch viel zu oft tabuisiert ist. Konkrete Schritte überlegen, was sie heute tun kann, um ihrem Traum, Ihrer neuen Vision näherzukommen.  

 


Was ich bereits gelernt habe

Lifelong Learning ist meine Lebensessenz. Ich lerne ständig etwas Neues und habe es gerne, wenn ich meine neuen Kenntnisse gleich anwenden darf. Diese Lern- und Experimentierfreude gebe ich auch gerne an meine Kundinnen weiter. Wie oft haben wir von etwas irgendwo gelesen, aber ausprobiert haben wir es nie. 

Lernen und Ausprobieren ist meine Devise. So war es auch mit Coaching. Ich hatte Coaching im Jahr 2008 im Rahmen einer Leadership Weiterbildung kennengelernt und war sofort begeistert. Damals war ich Büroleiterin in Russland und durfte meine neu gewonnenen Kenntnisse mit meinem Team ausprobieren. 

Jahre später als ich die nächste längere Ausbildung wählen wollte, habe ich mich für einen Diplomlehrgang in Management und Führungskompetenz entschieden und bin in Stakeholder Analyse und Diversity Themen eingetaucht. Endlich habe ich es verstanden, warum unsere russische Kundin:innen gesagt haben – wir feiern gerne mit Österreichern, aber Verträge schließen wir lieber mit Deutschen ab. Ich kann alles bieten. Ich habe in Deutschland studiert, in Österreich und Russland gearbeitet und projektbezogene Erfahrungen in anderen europäischen Ländern gemacht.

Ansonsten passiert es mir oft, dass ich zuerst durch meine Praxis und persönliche Erfahrungen Interesse für bestimmte Themen entwickle und erst dann die dazugehörige Ausbildung absolviere.

Ein Training der Achtsamkeit bei Ulricke Juchmann hat mir die Welt von Mindfulness eröffnet und ich bin besonders in den letzten Jahren wieder in die regelmäßige Praxis gekommen. Als ich in Sankt-Petersburg gearbeitet und gelebt habe, habe ich eine renommierte Rhetorikschule abgeschlossen. Es war richtig spannend, zusammen mit Politikern, Geschäftsfrauen und Unternehmer:innen zusammen zulernen.

Natürlich hat die Coachingausbildung im Jahre 2015 einen sehr wichtigen Platz in meinem Leben.

In meinem Lebenslauf schreibe ich dazu: „Nach Abschluss meiner systemischen Coachingausbildung im Jahre 2015 habe ich nicht nur ein Diplom in der Tasche, sondern auch Familienzuwachs in die Tragetasche bekommen. Seit dieser Zeit arbeite ich gerne online und habe meine Trainingskonzepte an die neuen Gegebenheiten angepasst und weiterentwickelt.“

Mehr zu meiner Ausbildung findest du in meinem LinkedIn Profil. 

 


Meine Arbeits-Methode

Ich arbeite sehr gerne mit Struktur. Auch wenn wir oft das Gefühlt haben, das wahre Leben mischt sich ein und macht unsere Pläne zunichte. Dem stimme ich nicht zu. Das Leben mischt sich ein und wir können entscheiden, was wir damit tun.

Was meine ich mit Struktur?   

Als ich vor 10 Jahren angefangen, als Gründungscoach zu arbeiten, haben viele Gründerinnen gelernt: für ein Business brauchst du ein Businessplan. Sie haben angefangen, diesen Plan zu erstellen und sind erfolgreich daran gescheitert. Die Gründung hat sich immer weiter verschoben. Glücklicherweise habe ich damals ein Tool namens Business Model Canvas von Alexander Osterwalder und Yves Pigneur kennengelernt und erfolgreich getestet. Diese Liebe zu Canvas – eine Art Karte zu erstellen habe ich beibehalten und vor einigen Jahren meine eigene – Life Goals Canvas – entwickelt.

In dieser Methode sind der Kopf und das Herz – Denkarbeit und Emotionen – vereint. Wir arbeiten sowohl an Zielen und konkreten Schritten, als auch an einer langfristigen, zündenden Vision und Gefühlen, die wir dabei empfinden möchten.

Eigene Vision zu erTräumen, zu erDenken, zu erFühlen und zu Erfüllen – das macht meine Methode aus.

Unsere Zusammenarbeit beginnt mit Erstellung eines Life Goals Canvas. In zwei Sprints erarbeiten wir zuerst eine Lebensvision und globale Ziele, danach geht’s um konkrete Lebensbereiche und Ziele, die in den nächsten Monaten zu erreichen wären.

Meine eigene Life Goals Canvas hängt immer an meiner Wand und erinnert mich in Zeiten, wenn es nicht alles so gut läuft, warum ich diesen Weg gewählt habe und diesen auch gehen möchte.

 

Beispiel aus meiner Praxis: Bei Erstellung von Life Goals Canvas und der langfristigen Vision ist meiner Kundin aufgefallen, dass sie nicht nur eine Kinderbetreuungsstätte gründen, sondern diese Kinder nach einer bestimmten Methode fördern möchte. Aha. Da sie nicht sofort bereit war, eine eigene Betreuungsstätte zu gründen, haben wir gemeinsam überlegt, wie sonst kann sie diese Methode, die sie für so wichtig hält, in die Welt bringen. Zum Beispiel, zu diesem Thema schreiben oder andere Anbieter untereinander stärker zu vernetzen… Nach unserem Coachinggespräch war sie richtig glücklich –  sie fand für sich einen Weg, wie sie bereits heute ihre Vision leben kann. 

Kundinnen, die bereits mehrere Jahre mit meiner Methode arbeiten, tauchen sehr gerne in das Thema „Ziele setzen“ ein, weil sie ganz genau wissen, wie gut es sich anfühlt – erfolgreich eigenen Weg zu gehen.  

 


Wenn im Coaching etwas nicht nach Plan läuft

Meine Kundinnen sind starke Frauen, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen. Oft sind sie ziemlich fest davon überzeugt, dass sie selbst die einzig richtige Entscheidung wissen müssen. Sie wollen zunächst von einem Coach – ein Tool, eine Übung, so dass sie weiter kommen. Der Fokus liegt auf der Entscheidungsfindung und nicht auf den wahren Wünschen der Person. Im Coachingprozess kann dann passieren, dass wir zu außergewöhnlichen, nicht erwarteten Ergebnissen kommen.

So dass nach Businesscoaching der Wunsch nach einem Kind stärker wird und glücklicherweise in Erfüllung geht.

Oder einer Frau klar wird, dass sie momentan keine Kinder möchte. Ihr berufliches Vorhaben hat so eine starke Vision, dass sie dadurch vielen Kindern helfen kann und möchte. Eine weitere Kundin wollte ins Geschäft ihres Mannes einsteigen und hat dann im Coaching erstmal herausgefunden, dass sie zunächst viel Zeit und Raum für sich und ihre Kreativität braucht. Sie entschied sich, im Angestelltenjob zu bleiben. 

 


Meine Überzeugungen

Einer meiner wichtigsten Werte ist die Freiheit. Ich glaube fest daran, dass jeder Mensch sich zu einem glücklichen und zufriedenen Wesen entwickeln kann. Ich bin davon überzeugt, dass es nie zu spät ist, einen eigenen Weg zu definieren und diesen zu gehen.

Ich bin davon überzeugt, dass wir im Business mehr Frauen brauchen. Dabei bin ich genauso zu hundert Prozent davon überzeugt, dass Kinder kein Hindernis für Karriere darstellen.

Ich halte viel von langfristigen Partnerschaften und davon, dass auch in einer langfristigen Paarbeziehung Partner:innen sich selbstständig entwickeln dürfen.

Ich möchte in diesem Leben mein Potenzial ausleben, „mich noch in diesem Leben verbrauchen“, so dass ich am Sterbebett nichts bereue. 

Die Autorin: Natalia Schweizer

Ich bin eine bekennende Optimistin, leidenschaftliche Mutter und Schreiberin. Als praktizierende Coachin ACC ICF und Unternehmensberaterin unterstütze ich ambitionierte Menschen, die sowohl eine gut gehende Karriere/Business als auch ein erfülltes Familienleben führen wollen und bereit sind, etwas aktiv dafür zu tun. Ich lebe und arbeite in deutscher, russischer und englischer Sprache und verbinde so in meiner Methodenwahl Fachkenntnisse und Praxiserfahrungen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen.

Abonniere meinen Newsletter und werde Teil einer Community von Menschen, die sich sowohl für eine erfolgreiche Karriere/Business als auch für Kinder und Partnerschaft entscheiden.

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Ich möchte Brücken bauen

Wiener Wald

Ich sitze neben meinem Sohn und beobachte ihn beim Spielen:

– Was spielst du da?

– Ich spiele Krieg, die Bösen werden jetzt bekämpft, – sagt er und haut mit voller Wucht auf seine „bösen“ Spielfiguren drauf.

– Muss es den so stark sein? – frage ich

– Ja, Mama, sie sind doch böse, wir müssen sie umbringen, vernichten…

Ich erkläre ihm, dass die meisten Soldatinnen und Soldaten sind nicht unbedingt freiwillig bei den Bösen dabei und dass ich das nicht gut finde, Menschen umzubringen.

– Können sie sich nicht versöhnen, – frage ich?

Tage davor hat er mich beim Weinen beobachtet und ich habe ihm auf Russisch – das ist meine Muttersprache, die ich meinem Sohn weiter geben möchte – erklärt, dass ich sehr traurig bin, weil der russische Präsident einen Krieg gegen Ukraine begonnen hat. Ich habe mich entschieden, mit meinem Sohn über Krieg so weit es geht offen zu reden

Bei meinem Sohn geht es leicht – nach einer kurzen Überlegung interessiert ihn der Krieg nicht mehr, es spielt Wissenschaft und macht Experimente in seinem Bade-Meer.

Ich schaue mir die ZDF-Nachrichten an und sehe den neuen Bundeskanzler, der stolz verkündet, sie haben die Entscheidung getroffen und werden noch härter gegen Russland vorgehen.

NO WAR!

Gleich danach kommt die Nachricht, dass Deutschland ihre Militärausgaben auf  2% des Bruttoinlandsprodukts steigern will.

Ich kann das nicht glauben – was? Das wird als Ausgabe für die Verteidigung bezeichnet, Finanzminister sagt natürlich – es ist keine Ausgabe, sondern Investition. Investition in die Verteidigung. 

Sprache der Politiker, die mir sehr bekannt ist. Ich merke eine tiefe Enttäuschung in mir hochkommen.

Und frage mich, was würde jetzt Angela Merkel tun? Würde etwas anderes bestimmt, wenn Annalena Baerbock Kanzlerin geworden wäre? Und kenne keine Antwort.

Im LinkedIn kommen mir mit voller Wucht Bilder von ukrainischen Frauen in Militäruniform entgegen, die für ihr Land kämpfen. Das macht mich nicht stark. Ich denke, ist das die Gleichberechtigung, für die wir einstehen?

Im LinkedIn kommen mir Bilder und Beiträge von Russen entgegen, die der Welt sagen, dass sie sich dafür schämen Russen zu sein. Warum sollten sie sich dafür schämen? – denke ich. Ich kann mich noch nicht für etwas schämen, was ich nicht ändern kann.

Ich schäme mich überhaupt nicht!

Wenn ich mich für etwas schäme, dann dafür, dass wir im Jahr 2022 solche Postings schreiben und Likes dafür kriegen. 

Brücken bauen.

Fast zwanzig Jahre setzte ich mich dafür ein, Brücken zwischen Kulturen zu bauen. Als ich 2003 als sogenannte Russland-Deutsche von Mönchengladbach nach Moskau gegangen bin, um bei der Delegation der deutschen Wirtschaft in Moskau ein Praktikum zu machen. Oder als ich russische Kollegen und Kolleginnen hier in Wien begrüßt habe und für sie ein Workshop über Coaching gemacht habe.

Das macht mein Leben so viel reicher und glücklicher. Ich will und werde nicht darauf verzichten.

Hast du es einmal gelernt und verinnerlicht, wie Brücken gebaut werden können, kannst du nicht mehr zurück. Ich kann die Welt nicht mehr ausschließlich in Gut und Böse trennen, weil ich in dieser Welt lebe und auf der Seite der Bösen ziemlich viele von den Guten kenne.

Meine russische Freundin ist Psychotherapeutin in Moskau und eine der Ersten, die bei allen Krisen der letzten Jahre sofort Hilfe für ihre Kolleginnen in der Ukraine, Georgien, Russland oder bei der Covid Pandemie organisiert und Menschen unterstützt. 

Wir bauen Brücken.  Wir brauchen mehr Brücken. Und Menschen, die Brücken bauen wollen.

Der Verein „Kleine-Herzen“ unterstützt beispielsweise Kinder sowohl in der Ukraine als auch in Russland.

 

https://www.kleineherzen.or.at/unsere-kinder-in-der-ukraine-brauchen-uns-dringend/

So sehe ich meinen Platz gerade dort, wo mein Sohn spielt und lernt, Brücken zu bauen. Es scheint mir gerade der wichtigste Auftrag zu sein.

Unterstützung hole ich mir von Erfahrenen, hier ist der Link zu der nächsten Veranstaltung. 

https://pioneersofchange-summit.org/

Wie siehst du das? Schreibe gerne deine Meinung in Kommentaren oder direkt an mich.

Die Autorin: Natalia Schweizer

Ich bin eine bekennende Optimistin, leidenschaftliche Mutter und Schreiberin. Als praktizierende Coachin ACC ICF und Unternehmensberaterin unterstütze ich ambitionierte Menschen, die sowohl eine gut gehende Karriere/Business als auch ein erfülltes Familienleben führen wollen und bereit sind, etwas aktiv dafür zu tun. Ich lebe und arbeite in deutscher, russischer und englischer Sprache und verbinde so in meiner Methodenwahl Fachkenntnisse und Praxiserfahrungen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen.

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6 Fun Facts über mich

Diese Woche schreiben wir in The Content Society über uns: Über mich – Seite soll Gestalt und Struktur annehmen. Ich habe meine „Über mich“- Seite gerne: mal ist es eine Baustelle, mal eine Geschichte, mal ein Auszug aus dem Lebenslauf. Ich bin gespannt, wie sie sich dieses Jahr entwickeln wird. Diese Woche stehen Fun Facts auf dem Plan.

Wie es beim Schreiben so ist – zuerst kommt nichts und du denkst – es gibt keine Fun Facts über mich. Fängst trotzdem an und irgendwann kommen die Ideen auf dich zu und die wichtigste Aufgabe bleibt, diese zu sortieren und leserlich zu machen. So hier sind meine 6 Fun Facts.

Ich war noch niemals in China

Frau und Kind in KopenhagenIch bin aufgewachsen in einer Stadt, die nur 60 Minuten Autofahrt von China entfernt liegt. In allen 16 Jahren, die ich mit meiner Familie dort gewohnt habe, war ich kein einziges Mal in China. Ich bin nicht mal auf die Idee gekommen, dass ich jemals nach China reisen werde. Ich bin nicht mal auf die Idee gekommen, dass ich überhaupt irgendwann außerhalb Sowjet Union reisen werde. Später in meiner Coaching-Ausbildung habe ich gelernt, dass jeder Mensch eine eigene Vorstellung, eigene Art Karte hat, wie die Welt aussieht und es kann sehr nützlich sein, diese Welt-Anschauung zu hinterfragen, ob sie überhaupt noch stimmt. China steht zwar noch immer auf meiner Liste der Reiseländer, die letzten 20 Jahre reise ich oft und sehr gerne.

Wie Träume wahr werden können

Frau schwanger
Edinburgh, Oktober 2015

Den Vornamen meines Sohnes – Jakob – habe ich mir „erträumt“. Als ich erfahren habe, dass ich schwanger bin, haben wir uns natürlich Gedanken über den Namen gemacht. Ich habe bis dato nicht mal gewusst, wie viele lustige und weniger lustige Zugänge zu diesem Thema gibt: Namen aus der Bibel, Cartoon, Länder und Top-10-Listen. Zuviel, zu stressig, nicht meins. Ich mag es nicht, wenn ich zu viel Auswahl habe, es stresst mich sehr und lenkt ab. Ich kann mich nicht mehr in Details an der Traum erinnern, aber eines Tages bin ich aufgestanden und habe gewusst, dass mein Sohn Jakob heißen wird. Dieser Name stand überhaupt nicht auf unserer Liste. Einige Monate später, Jakob war schon auf der Welt, habe ich beim Durchschauen meiner Familienfotos ein Foto vom Bruder meiner Großmutter entdeckt, der Jakob hieß. Zufall? Ich weiß es nicht.

Vom Tagebuch nichtschreiben

Frau sitzt und schreibtIch schreibe jeden Tag, führe aber kein Tagebuch. Viele Jahre habe ich versucht ein Tagebuch zu führen, weil ich dachte, es gehört sich so. Jeder Mensch, der Lesen und Schreiben liebt sollte ein Tagebuch führen. George Sand hatte ein Tagebuch. Gilbert hat auch eins. Sogar die chaotische Brigit Jones führt ein Jahr lang ein Tagebuch und schaffte s, obwohl sie doch eine ziemliche Chaotin ist. Nur Natalia Schweizer ist immer wieder dran gescheitert. Dabei ist mein Leben doch so spannend. Dabei will ich doch Jahre später wissen, was alles in meinem Leben so passiert ist. Das nächste schöne Tagebuch wurde gekauft, ein paar Seiten in der Zeiten der Liebes- und Lebenskrisen ausgefüllt und liegen lassen. Bis ich mich entschieden habe, jede Gelegenheit zu Schreiben einfach zu nutzen und das zu verwenden, was ich gerade da habe. Ich habe mich selbst ausgetrickst und so den Druck vom Schreiben rausgenommen. Jeden Morgen nehme ich mir ein Schreibblock und schreibe ein paar Seiten rein. Das sind sogenannte Morning Pages, die ich durch Julia Cameron kennengelernt habe. Hier in diesem Artikel schreibe ich mehr darüber >>https://www.port41.at/artikel/nicht-ausbrennen-fuenf-tipps-wie-du-deine-energie-rasch-wieder-aufbaust

Mittlerweile hefte ich diese Seiten auch ab und habe bereits 2 dicke Ordner. Auf einem steht ein Zitat von Mark Twain: „Schreiben ist einfach, man muss nur die falschen Worte weglassen“.

Katze als Lebensprojekt

Mein Kater ist ein Projekt. Mit dreißig habe ich mich entschieden, mir eine Katze anzuschaffen. Ich wollte prüfen, ob ich mich um ein Lebewesen kümmern kann. Ich war damals Büroleiterin in Sankt-Petersburg, habe viel und gerne gearbeitet, war öfter auf Dienstreisen in Deutschland und Österreich und konnte mir nicht vorstellen, dass ich mich noch zu Hause um etwas kümmern könnte. Ende gut alles gut. Ich habe dann einen süßen Kater adoptiert und eine Haushilfe bekommen, die sich liebevoll um meinen Kater gekümmert hat. Dieser fühlt sich mittlerweile in Wien nicht unwohl. So habe ich wieder mal gelernt, dass wir nicht alles im Voraus sehen können – „Lösungen entstehen im Gehen“.

Irgendwann bin ich auch mit diesem Mord fertig

In meiner Freizeit schreibe ich seit vielen Jahren an einem Krimi, der in Wien spielt und es dreht sich alles um die Ballsaison, Wiener Tanzschulen und einen Psychotherapeuten, der ein Mord aufklärt. Wer weiß, vielleicht entscheide ich mich mal für diese zweite Karriere. So wie Agatha Christi. Auf jeden Fall macht es mir viel Spaß, die Figuren und Szenen zu entwickeln. Wenn ich mich über jemanden ärgere, dann denke ich – Ah, den werde ich töten müssen…, in meinem Roman, versteht sich.

Weil ich ein Mädchen bin

Schweizer ist mein Mädchenname. Es führt immer wieder zu lustigen oder weniger lustigen Erlebnissen. Mein Sohn hat den Namen von seinem Vater bekommen. So musste ich beispielsweise beim Impfen meines Sohnes nachweisen, dass ich seine Mutter bin J oder wurde auch mal gefragt, was mein Mann den so beruflich macht. Viele besser fände ich die Frage: „Wie ist ihre Familie und ihrer Nachname dann in Russland gelandet?“ Mein Vater gehörte zu Familien der deutschen Auswanderer, die aus Deutschland nach Russland ausgewandert sind und in den 90-gen Jahren letzten Jahrhunderts wieder nach Deutschland ausgesiedelt sind. So kam ich an meinen Namen und daraus ist irgendwann sogar ein Spruch für Elevator Speech geworden.

 

Hi, ich bin Natalia Schweizer und ich komme nicht aus der Schweiz  …

Frau steht am Zuggleis
Burgenland, Juli 2021

 

Ich hoffe meine 6 Fun Facts habe dich zum Schmunzeln und auch Nachdenken gebracht. Schreibe mir ein Kommentar oder persönliche Nachricht, ich freue mich auf deine Rückmeldung. Liebe Grüße aus Wien Natalia

Die Autorin: Natalia Schweizer

Ich bin eine bekennende Optimistin, leidenschaftliche Mutter und Schreiberin. Als praktizierende Coachin ACC ICF und Unternehmensberaterin unterstütze ich ambitionierte Menschen, die sowohl eine gut gehende Karriere/Business als auch ein erfülltes Familienleben führen wollen und bereit sind, etwas aktiv dafür zu tun. Ich lebe und arbeite in deutscher, russischer und englischer Sprache und verbinde so in meiner Methodenwahl Fachkenntnisse und Praxiserfahrungen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen.

Abonniere meinen Newsletter und werde Teil einer Community von Menschen, die sich sowohl für eine erfolgreiche Karriere/Business als auch für Kinder und Partnerschaft entscheiden.