Frau geht durch New York

Die inspirierende Kraft eines Textes

Manchmal begegnen wir Texten, die uns tief berühren und auf wundersame Weise in unserem Leben verankert bleiben. Ein solcher Text begleitet mich seit meinem beruflichen Start in Wien und hat mich immer wieder aufs Neue inspiriert. Er erinnert mich daran, meinen eigenen Weg zu gehen und ermutigt mich, meine Träume zu verfolgen. In diesem Blogbeitrag möchte ich diesen besonderen Text mit dir teilen und dich dazu ermutigen, darüber nachzudenken, was er für dich bedeuten kann.


Eine neue Stadt, ein neuer Anfang

Als ich mein Studium in Deutschland abgeschlossen hatte, begann mein richtiges Berufsleben in Wien. Ich kannte dort kaum jemanden und fand mich praktisch mit einem Koffer in der Hand wieder. Glücklicherweise hatte ich das Glück, ein Zimmer bei einer unbekannten Frau zu mieten, die sich als eine wahre Glückssträhne entpuppte. Durch diese Untermietung fand ich nicht nur eine Bleibe, sondern auch gute Freundin und ihre Clique, die mich die nächsten Jahre begleiteten und unterstützten. Das Leben im neunten Bezirk war einfach wunderbar, und ich fühlte mich angekommen.


Die Euphorie des Neuanfangs

Meine Arbeit im Marketing und Business Administration befand sich im zentralen ersten Bezirk. Oftmals ging ich zu Fuß durch die Innenstadt zur Arbeit. Alles schien damals möglich zu sein – ich durfte einfach ich selbst sein, all das ausprobieren, was ich wollte, und mich vollkommen angekommen fühlen. Dieser Lebensabschnitt fühlte sich nach „Alles ist möglich!“ an.


Eine inspirierende Begegnung mit einem Text

Nur wenige Schritte von meinem Zuhause entfernt befand sich ein indisches Geschäft, in dem ich zum ersten Mal einen Yogi-Tee kaufte. Auf der Verpackung waren damals Sprüche und Gedichte abgedruckt. Auf meiner Teepackung stand „Antrittsrede von Nelson Mandela 1994“ drauf. Sofort war ich von den Worten begeistert und stellte mir vor, wie wunderbar es für Nelson Mandela gewesen sein muss, diese Worte zu schreiben und selbst auszusprechen. Ich bewahrte diesen Text auf und habe ihn bis heute bei mir.


Die Bedeutung eines Textes

Jahre später druckte ich diesen inspirierenden Text als Leitspruch auf meine Bewerbungsunterlagen. Bei einem wichtigen Vorstellungsgespräch wurde ich wegen dieses Ausdrucks jedoch ziemlich barsch angesprochen. Mir wurde schnell klar, dass wir mit dieser Person nicht zusammenarbeiten könnten. 

Jahre später habe ich es herausgefunden, dass diesen Text eigentlich eine Frau – Marianne Williams, geschrieben hat. Sie ist Amerikanerin, Schriftstellerin und Aktivistin. 

So begleitet mich dieser Text seit fast zwei Jahrzehnten und gibt mir immer wieder Halt und Zuversicht.


Das Licht in uns

Jedes Mal, wenn ich diesen Text lese, sprechen mich unterschiedliche Passagen besonders an und ich erkenne, was in diesem Moment für mich wichtig ist. Besonders beeindruckt mich der Satz: „Es ist unser Licht, dass wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.“ Dieser Text erinnert mich daran, dass ich keine Angst vor meinem eigenen Erfolg oder davor haben sollte, ein glückliches und erfülltes Leben zu führen, so wie ich es mir wünsche.


Den eigenen Weg gehen

Heute möchte ich diesen inspirierenden Text mit dir teilen. Lese ihn einfach durch und überlege, was dich daran anspricht. Hast du Angst vor Erfolg? Vor dem Glücklichsein und dem eigenen Lebensweg, den du eigentlich einschlagen möchtest? Bitte, bitte, bleibe nicht zu lange stehen. Mache dich auf den Weg. Deinen Weg.

Hier ist dieser Text:

Unsere tiefste Angst ist es nicht,
dass wir der Sache nicht gewachsen
sein könnten.
Unsere tiefste Angst ist,
dass wir unmenschlich mächtig sind.
Es ist unser Licht, dass wir fürchten,
nicht unsere Dunkelheit.
Wir fragen uns: 
Wer bin ich eigentlich, dass ich leuchtend,
hinreißend, begnadet und fantastisch sein darf?
Aber wer bist Du denn,
dass Du es nicht sein darfst?
Du bist ein Kind Gottes.
Wenn Du Dich klein machst,
dient das der Welt nicht.
Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, 
wenn Du Dich begrenzt,
damit Andere um Dich herum
sich nicht verunsichert fühlen.
Du wurdest geboren,
um die Ehre Gottes zu verwirklichen,
die in uns ist.
Sie ist nicht nur in einigen von uns – 
sie ist in jedem Menschen.
Und wenn wir unser Licht erstrahlen lassen,
geben wir unbewusst auch den anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir uns von unserer Angst befreit haben, 
wird unsere Gegenwart
ohne unser Zutun
Andere befreien.

– Autorin: Marianne Williams (ÜbersetzerIn unbekannt) –


Schlussgedanken:

Der Text von Marianne Williams begleitet mich seit vielen Jahren und gibt mir immer wieder Halt und Zuversicht, meinen eigenen Weg zu gehen. Wenn ich mit Menschen zusammenarbeite, die ihre Ideen oder ihr Tun für zu klein halten und nicht erkennen, wie sie mit ihren Schritten diese Welt verändern können, sehe ich es als meine Aufgabe, ihnen das zu vermitteln. Wir alle sind es wert, so zu leben, wie wir es uns vorstellen. 

  • Ein Vater, der seinem Sohn beibringt, dass Selbstständigkeit nicht bedeutet 80 Stunden in der Woche zu arbeiten und die meiste Zeit gestresst zu sein. 
  • Eine Mutter, die ihren Kindern erklärt, wie wichtig ihr ihre berufliche Vision ist und wie sie diese Welt verändert, so dass sie ältere Tochter mit ins Boot holen kann.
  • Eine junge Frau mit Eltern, die aus einem anderen Land ausgewandert sind, die ihnen sagt, dass ihre Arbeit für sie gerade wichtig ist und sie sich entschieden hat, erstmal keine Familie zu gründen. 

Es mag nicht immer einfach sein und es kann eine Weile dauern, bis wir unseren Weg gefunden haben, aber es lohnt sich. 


***

In meinem Blog dreht sich alles um Frauen, die ihren Weg gehen. Die Themen sind so vielfältig, wie das Leben: Vereinbarkeit von Familie und Karriere, Selbstständigkeit und berufliche Herausforderungen der Frauen, die sich nicht zwischen Kinder und Karriere entscheiden möchten, Hochsensibilität und leben mit besonderen Kindern. Dazu gibt es Einblick in meine Onlinecoaching-Praxis: Case Studies und Selbstcoachingtools, die karriereorientierte Frauen dabei unterstützen, ein glückliches und selbstbestimmtes Leben zu führen. 

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Text und Bild sind entstanden in Zusammenarbeit mit OpenAI

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