Frau mit Kind, Frau und Mann beim Wandern, Frau sitzt auf der Treppe

Mein Jahresrückblick 2022

Mitte Januar, die meisten Menschen sind bereits dabei, ihre Vorsätze für das Jahr 2022 aufzugeben, sagt uns die Statistik und ich schaffe es gerade noch, mein Jahr 2022 abzuschließen. Ein Jahr, das ganz anders als erwartet verlaufen ist. Dadurch, dass ich in einer Bloggerinnen Society bin, habe ich bereits mehrere, gut gelungene Rückblicke gesehen und habe selbst mehrere Dateien angefangen und unterschiedliche Methoden des Rückblick-Schreibens ausprobiert. Wie oft, am Ende habe ich meine eigene Methode entwickelt. Und hier ist der – mein Rückblick des Jahres 2022.

Mit einem Wort das Jahr beschreiben

Das Jahr hat in Deutschland auf einer Party begonnen, die eigentlich als Hochzeit vorgesehen war. Kurz vor Silvester durfte die Hochzeit nicht mehr stattfinden, so waren wir nur noch 10 Gäste, die gemeinsam gefeiert haben. Es war ein sehr schöner Jahresbeginn. Wir haben getanzt und gefeiert und uns auf ein „geiles“ Jahr zugeprostet. Ich will ein geiles Jahr haben, dachte ich. Überhaupt ging es viel und Freiheit, neue Möglichkeiten, weitere Schritte. Eigenen Weg gehen. Rückblickend, als ich das passende Wort für das Jahr gesucht habe, kam mir das Wort „intensiv“. Vieles, was ich 2022 erlebt habe, hatte eine sehr starke Intensität.

Mein Wort des Jahres: Money Freedom

Ich schaue mir den Artikel über mein Wort des Jahres 2022 und muss schmunzeln: ich habe von dem, was ich mir vorgenommen habe, nichts umgesetzt. Überraschung! Money Freedom hat scheinbar eine ganz andere Bedeutung für mich. Ich habe das ganze Jahr mit einem Money Coach gearbeitet, Bücher über das Geld gelesen und im Thema Geld, meine Komfortzone hin und wieder verlassen. Ausgemistet, aufgeräumt und aufgehört habe ich. Ich habe erkannt, dass ich für mein Alter eigentlich noch sehr wenig über das Geld und Umgang damit weiß. Irgendwie habe ich mich um dieses Thema sehr erfolgreich herumgedrückt. Das Thema Money Freedom wird mich auch dieses Jahr begleiten, ich habe mir nur ein einziges Ziel für dieses Jahr gesetzt und das Ziel hat mit Money Freedom zu tun. Ich bin gespannt, was ich darüber in meinem Rückblick 2023 berichten werde.

Fünf beste Entscheidungen, die ich 2022 getroffen habe

Teilzeitjob. Ich habe 2022 in einem Teilzeitjob gearbeitet und mir somit etwas Stabilität im Leben verschafft. Unabhängig vom Krieg in der Ukraine, merkte ich bereits im Herbst 2021, dass ich in meinem Business keine Energie mehr spüre und jetzt im Nachhinein sehe ich diese Entscheidung als eine sehr gute. Ich habe mich sehr geschämt dafür und hat mit mir gehadert, um jetzt festzustellen, dass sie zu meinen persönlichen Top 3 Entscheidungen für mich und meinen Weg gehört.

Social Media Ausstieg. Irgendwann hat es Klick gemacht und ich erkannt, dass ich meine wertvolle Zeit nicht mehr an Social Media verschwenden möchte, im Business & Life. Zuerst kam das Business, als ich gemerkt habe, dass ich richtig aggressiv wurde, wenn meine Familie mich nicht gelassen hat, schöne Fotos oder Videos zu drehen. Ich habe noch privaten Account bei Facebook, aber nur wegen Communitys, die alles über Facebook abwickeln und LinkedIn nutze ich für berufliche Informationen, merke aber, dass ich mehr und mehr auf andere Informationsquelle zugreife. Ich habe momentan keine Social Media auf meinem Handy und finde es richtig gut so.

Selbsterfahrung in der Gruppe auf 100 Stunden verlängert. Ich habe bereits 2021 eine Art Gruppentherapie für helfende PraktikerInnen begonnen und das hat mit mir etwas gemacht. Ich habe irgendwann beruflich auf Reset-Knopf gedrückt, es folgte mein Ausstieg aus Social Media und überhaupt aus Gruppen und Meinungsbildnerinnen, es ging mehr um mich und meinen Weg. Teilweise war es richtig schmerzhaft und sehr intensiv, nun merken wir als Gruppe gleichzeitig, dass wir uns so als Individuen weiterentwickeln. Wir haben unserer Therapeutin gebeten, die Gruppe zu verlängern und waren noch 2022 bis April gemeinsam. Unsere Gruppenleiterin lebt in Frankreich, wir – Teilnehmende in London, Tel Aviv, Moskau und Wien. Unsere gemeinsame und Arbeitssprache: Russisch. Als der Krieg in der Ukraine ausbrach, was es sehr schmerzhaft für uns, zum Teil auch uns als Gruppe zu behalten und ehrlich reden zu können. Dadurch, dass ich selbst über 1 Jahr jede Woche in einer Gruppe gearbeitet habe, hat sich mein Verständnis für die Dauer meine Arbeit mit Kundinnen verändert. Ich habe mir erlaubt, meine Kundinnen auch 1 Jahr und länger zu begleiten, damit sie auch die Möglichkeit haben, ihren eigenen Weg zu gehen.

Zu meinem Gospelchor zurückgekehrt. So in den Jahren 2011 oder 2012 habe ich angefangen in einem Gospelchor zu singen und war total begeistert davon. Selbständigkeit, Beziehung, Kind & Co haben dazugeführt, dass ich irgendwann nicht mehr gesungen habe. Ich liebe singen! Als ich noch ein Kind war und in die Musikschule gehen musste, war Chor das einzige, was mir dort Spaß gemacht hat. 2022 habe ich mich spontan wieder in meinem Longfield Gospel Choir angemeldet und das ist genau das, was mir Woche für Woche Energie und Freude bringt.

Mein Sohn hat die beste Schule. Anders geplant, aber dann wegen der Pandemie waren es doch nur wir – Eltern, die eine passende Schule für unseren Sohn gesucht haben. Und jetzt kann ich sagen, unsere Volksschule und das Team ist ein Match.

Nach der Einschulung habe ich diesen Artikel geschrieben.

39 Dinge, die ich 2022 getan, erlebt und geliebt habe

  1. Coaching mit Klientinnen, die ich wirklich gut unterstützen konnte. Ich habe 2 besondere Frauen gecoacht und an unserer Zusammenarbeit erkannt, wie viel Spaß und Freude mir mein Beruf macht und wie wertvoll unsere gemeinsame Arbeit ist. Auch für mich. Mit jeder Kundin, die lernt, stolpert, wieder aufsteht und ihren Weg gestaltet, lerne ich etwas auch für mein Leben. Ich habe ein neues Format – Coaching Sprint entwickelt und mit meinen Herzens-Kundinnen ausprobiert, schön war es.
  2. Unsere Silversterparty Ende 2022 war wieder eine schöne und energieauftankende Feier. The same procedure as every year? Gerne.
  3. Traumhafte Tage in Norwegen. Wir haben in einem traumhaften Appartment gelebt, sind gewandert und im Outdoor Schwimmbad mit Blick auf Berge geschwommen.
  4. Camping-Urlaub in Island. Mein Partner und ich waren das erste Mal nach Geburt unseres Sohnes alleine unterwegs. Eine schöne Reise.
  5. Als Geschichtenleserin beim Podcast für geflüchtete Kinder aus der Ukraine mitgemacht.
  6. Ein Charity Project für geflüchtete Frauen gestartet und nach 3 Workshops wieder beendet.
  7. Buchanfrage bekommen und eigentlich schreiben wollen, aber dann doch abgesagt.
  8. Selbstlernkurs über Ziele sehr mühsam und doch erstellt und 20 Mal unter die Menschen gebracht.
  9. Mentortools als eKurs-Plattform kennengelernt und sehr gerne dort meinen Selbstlernkurs fertig gemacht.
  10. Newsletter reaktiviert.
  11. Im Dezember Instagram endgültig gelöscht.
  12. Working Our Loud #Frauenstärken – meine zweite Runde ganz anders als erwartet erlebt und Frau, die mich Jahre inspiriert hat, kennengelernt und angesprochen.
  13. Businessjahr mit einem dicken Minus abgeschlossen und mich immer wieder gefreut, dass ich dieses Jahr einen Nebenjob hatte.
  14. Eine ICF-akkreditierte Weiterbildung in Parental Transition Coaching begonnen und doch dann abgebrochen, weil ich mehr Zeit für Charity gebraucht habe.
  15. Leonie Dawson kennen und lieben gelernt.
  16. Einen Impulsvortrag über Optimismus als Kompetenz bei Lemon4Lunch gehalten.
  17. Ali Mahloji Live Event in Wien besucht.
  18. An zwei Blogparaden teilgenommen.
  19. Weihnachten in einem Ferienhaus verbracht und Tischtennis gespielt.
  20. Minigolf als Familienspiel entdeckt.
  21. Urlaub am Bauernhof mit meinem Sohn in den tiefsten Wäldern von Oberösterreich verbacht.
  22. Über Plan Patenschaft für ein kleines Mädchen in Nepal übernommen.
  23. Am Frauenlauf teilgenommen und eine Medaille gewonnen.
  24. Mit meinem Sohn eine Wanderung mit Übernachtung auf der Hüte gemacht.
  25. Judith Peters und „The Content Society“ kennengelernt und 30+ Artikeln geschrieben.
  26. Wöchentliche Familienkonferenz eingeführt.
  27. Julia on purpose mit ihrem tollen Projekt entdeckt und tolle Canvas-Vorlagen gekauft.
  28. Meine Partnerinnen Henriette und Helen von Parent and Professional in Wien getroffen.
  29. Nach Jahren Pause wieder mal Sauna besucht und sogar eine Bekannte dort entdeckt.
  30. Mal mehr, mal weniger leidenschaftlich Yin Yoga praktiziert.
  31. Nach 10 Jahren singe ich wieder in meinem Longfield Gospelchor. Love it!
  32. Nordic Walking Kurs gemacht.
  33. 2 coole Bücher übers Geld gelesen und so Sarah McCrum und ihr Newsletter kennengelernt.
  34. An meinem ersten Workation als Veranstalterin teilgenommen.
  35. 70 Geburtstag einer guten Freundin und Mentorin in Wien in einer Tanzschule gefeiert.
  36. Das erste Mal in meinem Leben habe ich meine Haare sehr kurz schneiden lassen und aufgehört sie zu färben.
  37. CoBlogging mit Isabelle Bartels.
  38. Habe versucht, meinen Sohn zu motivieren Russisch in einer Onlineschule zu lernen und das Projekt ist gescheitert.
  39. Urlaub zuzweit in Island.
  40. Cooles Fotoshooting im neuen Outfit und neuer Frisur mit einer Lieblingsfotografin.
Über meine Erkenntnisse aus dem Island-Urlaub habe ich in diesem Artikel geschrieben.

Diesen Menschen danke ich

  1. Meinen Ich Version 2022. Ich habe mich auf den ersten Platz dieser Liste gestellt. Ich bin richtig erstaunt, wie stark und resilient ich bin und wie ich dieses Jahr geschafft habe.
  2. Mein mittlerweile 7-jähriger Sohn ist mein bester Lehrer, auch in Sachen Erwachsenwerden für Mama.
  3. Mein Partner hat immer wieder Ruhe bewahrt und mich nach seinen Möglichkeiten unterstützt. Sicher war es auch nicht einfach für ihn.
  4. Mein Money Coach Julia war immer für mich da und wir haben Stunden für Stunden damit verbracht, um mich von meinen alten Glaubenssätzen über Geld und Wert meiner Leistung zu verabschieden. Durch sie habe ich gelernt, wie wichtig das ist, mit Kundinnen im Kontakt beispielsweise via Messenger zu bleiben und biete das in meiner Begleitung auch an.
  5. Meinen Partnerinnen Helen, Henriette und dem ganzen Team vom Parent und Professional für Inspiration, tolle Klientinnen und Möglichkeiten, mich weiterzubilden in Parental Transition Coaching in Academy mit wunderbaren Louise.
  6. The Content Society und Judith Peters. Am Anfang des Jahres war ich mehr aufs Schreiben fokussiert und irgendwie dann doch nicht so viel geschafft, wie erwartet. Bis ich endlich 😉 die Menschen drumherum für mich entdeckt habe. Wir sind eine tolle Community von Frauen, die einfach unsere Welt besser machen wollen. Wir bloggen, inspirieren, motivieren und teilen unser Wissen. Am Ende des Jahres habe ich 30 neue Blogbeiträge geschrieben, an 2 Blogparaden – von Silke Geissen über Wechseljahre und von Manuela Krämer „Wie viel Persönliches verrätst du auf Social Media und dieses Jahr schreibe ich einfach weiter. Treffen in Stuttgart, danach eins in Wien und überall lustige, tolle und engagierte Frauen, die diese Welt wirklich etwas zu sagen haben. Starke Community dank Judith und ihrem Team.
  7. PPC Training bin ich dankbar für die Möglichkeit im Home Office zu arbeiten und überhaupt für diese Möglichkeit, Geld zu verdienen und Stabilität in mein Leben zu bringen.
  8. Meine Klientinnen haben mich berührt und ich danke ihnen für ihr Vertrauen und unserere gemeinsame Weiterentwicklung
  9. Meine Coaches Astrid und Karin, die mich dieses Jahr begleitet haben.
  10. Meinem Buddy. Ich habe im 2021 im Projekt von Philipp Guzenuk Hapiness in Action meinen Buddy kennengelernt. Obwohl die Ausbildung und unserer Zusammenarbeit längst abgeschlossen sind, haben wir uns entschieden, als Buddy weiter zusammen zu sein und uns gegenseitig unterstützen.
Hier habe ich über den Krieg in der Ukraine geschrieben.

Wenn ich an das letzte Jahr in Bildern denke, dann kommt mir der Krieg in der Ukraine wie ein schwarzer Ölteppich vor, der mein Meer des Lebens bedeckt und verseucht hat. Es sollte ein GEILES Jahr werden, das hatte ich fest vor. Jetzt am Ende des Jahres kann ich das Wort “geil” überhaupt nicht verwenden. Das Jahr der Transformation, Loslassens und Eigenen-Weg-Gehens. Ein INTENSIVES Jahr.


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1 Kommentar zu „Mein Jahresrückblick 2022“

  1. Pingback: Welche Wege gehe ich 2023 in meinem Business? - NATALIA SCHWEIZER

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