Ein Frau lächelt

Monatsrückblick Februar 2022: Menschen sind meine Ressource

Als ich diesen Rückblick geschrieben habe, wurde mir bewusst, dass ich mich am meisten über die Menschen freue, die gerade für mich da sind. Menschen, die mich unterstützen, mir zuhören oder einfach gleich denken und fühlen. Auch Menschen, die bereits etwas weiter sind und mich ermutigen können.

 

Was macht gerade mein Jahresmotto Money Freedom

Als eine Art Beruhigungstherapie Ende Februar, als der Krieg in der Ukraine begann, habe ich doch endlich meine Steuererklärung gemacht und mich bei meinem Steuerberater gemeldet. Er hat alles innerhalb zwei Tagen erledigt und ich fragte mich nur, warum habe ich so lange dafür gebraucht? Abgehackt. Punkt.

Meine Katze musste das erste Mal nach über 10 Jahren zum Tierarzt und durch Zufall habe ich eine wunderbare Tierärztin gefunden, die nicht nur eine schwierige Operation meisterhaft durchgeführt, sondern mir doch einige Sorgen abgenommen hat. Ich weiß jetzt, was es kostet, ein 15-jähriges Haustier ohne Versicherung beim Tierarzt behandeln zu lassen. Es ist teuer. Und doch ist es mir wert.

Ich merke, dass „Geld zu haben, Geld zu verdienen“ alleine motiviert mich nicht. So suche ich nach starken Motivatoren, warum es sich für mich lohnen sollte, mehr Geld zu verdienen. Es ist sehr spannend. Scheinbar will das Universum mich dabei unterstützen, es hat sich spontan eine Freundin bei mir gemeldet, die Geldcoach ist, und ihre Begleitung angeboten. Menschen sind eine Ressource, sage ich doch.

Ich finde es geil, Mutter zu sein.

Mein Sohn ist jetzt sechs Jahre alt und ich versuche für ihn eine gute Mutter, eine gute Wegbegleiterin zu sein. Ich glaube in keiner anderen Rolle außer, als die der Mutter habe ich mich so stark und wirkungsvoll gefüllt. Kinder reagieren sofort, zeigen ziemlich schnell eine Reaktion, sowohl auf gute als auch auf weniger gute Erlebnisse. Als Mutter bin ich echt richtig an meinem Platz. Wir haben uns den Film „Sing2“ angeschaut und schnellstens die Musik-CD dazu gekauft. Es gibt wenig Sachen gerade, die mir mehr Spass machen, als mit meinem Sohn zu tanzen und zu kichern.

Krieg in der Ukraine: Ich bin betroffen.

Ich lese in meinem Tagebuch, dass wir in unserer russischsprachigen Therapiegruppe Anfang Februar 2022 das Thema „Krieg“ und wie unsere Eltern und Großeltern davon betroffen sind besprochen haben. Dass wir –  Menschen zwischen 30 und 45 Jahren keinen richtigen Krieg mehr erlebt haben, trotzdem leiden, weil unsere Familien durch den Zweiten Weltkrieg so traumatisiert worden sind. Ich lebe jetzt in einer wunderbaren Stadt Wien in einem der besten Länder auf der ganzen Welt und bin nicht in einem Kriegsgebiet in der Ukraine, wo meine ehemaligen Klientinnen und Kolleginnen ihre wunderbaren Lebensorte verteidigen. Ich bin ebenfalls nicht davon betroffen, wie meine Freundinnen und Kolleginnen, Kundinnen in Russland, die sich in ihrem Business, in ihrem Leben zum Teil komplett neu erfinden müssen.

Im ersten Moment war ich geschockt und richtig wütend. Danach habe ich geweint und konnte nicht aufhören zu weinen und Nachrichten zu lesen – zum Glück habe ich mich ziemlich schnell für Standard.at entschieden. Hab zum ersten Mal mit meinem Sohn über den Krieg gesprochen.

Irgendwann später kam die Entscheidung:  Ich investiere mein Geld und Wissen in die Zukunft, in Kinder. In Kinder, die sowohl in der Ukraine als auch in Russland meine Unterstützung brauchen könnten.  Ich stehe für Frieden, für Wachstum, für Zusammensein.

Februar hat mir nochmal gezeigt, dass ich nicht nur ein weltoffener Mensch bin, sondern, dass ich das auch brauche:  meine Psychotherapeutin in Frankreich, meine Mentorin in Moskau, meine Lemon4Lunch Treffen in München, FutureOneCommunity in Wien und weltweit. Dafür werde ich weiter einstehen. Dafür, dass ich als Ressource  für andere, die mich brauchen, weltweit zur Verfügung stehe.

 

PS: Hast du in deinem Umkreis Frauen, deren Karriere oder Business vom Krieg betroffen sind oder bist es selbst, die gerade Unterstützung braucht, melde dich bei mir. Hast du Fragen, schreib sie in Kommentaren. Vielen Dank!

Die Autorin: Natalia Schweizer

Ich bin eine bekennende Optimistin, leidenschaftliche Mutter und Schreiberin. Als praktizierende Coachin ACC ICF und Unternehmensberaterin unterstütze ich ambitionierte Menschen, die sowohl eine gut gehende Karriere/Business als auch ein erfülltes Familienleben führen wollen und bereit sind, etwas aktiv dafür zu tun. Ich lebe und arbeite in deutscher, russischer und englischer Sprache und verbinde so in meiner Methodenwahl Fachkenntnisse und Praxiserfahrungen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen.

Abonniere meinen Newsletter und werde Teil einer Community von Menschen, die sich sowohl für eine erfolgreiche Karriere/Business als auch für Kinder und Partnerschaft entscheiden.

4 Kommentare zu „Monatsrückblick Februar 2022: Menschen sind meine Ressource“

  1. Pingback: Monatsrückblick April 2022: Optimismus greift durch - NATALIA SCHWEIZER

  2. Pingback: Monatsrückblick März 2022: Energie darf fließen - NATALIA SCHWEIZER

  3. Liebe Natalia,
    es berührt mich sehr, deine Zeilen zu lesen. Du bist eine starke Frau, die ihre Werte kennt und sie lebt, sie auch in die Welt trägt. Ich wünsche dir, dass du voller Kraft deine Vision umsetzen kannst.

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