Frau bei einem Frauenlauf

Monatsrückblick Mai 2022: Einfach gehen und tun

An meinem Whiteboard hängt ein Aufkleber „Alles kann warten, nur das Leben nicht”. Ich bin überzeugt davon, dass das eigentliche Leben oft sehr leise und mit kleinen Schritten passiert und nicht nur aus Insights und Durchbruchs besteht. So war das auch im Mai. Ich habe gelebt, getan und bin gegangen – mal in die richtige, mal in die gewohnt falsche Richtung. Das gehört ja auch zum Leben dazu. 

 

Mein Motto des Jahres “Money Freedom” lässt auch Geschenke zu

Ich muss zugeben, immer wenn ich über das Thema “Geld” nachgedacht habe, dachte ich an schnelle Erfolge. Ich dachte, es ist doch peinlich, wenn ich sage, dass ich mich mit dem Thema  nur sehr wenig auskenne. Nun ist es genauso wie mit den anderen Themen – es ist schwierig von 0 auf 100 beschleunigen, wenn die Grundlage noch nicht da ist. Wie oft habe ich schon über Lottogewinner gelesen, die in kurzer Zeit wieder ohne Geld dasaßen, weil sie es nie richtig gelernt haben, mit Geld umzugehen. Im Mai ging es um Geld und Dankbarkeit. Ich lernte und zelebrierte es, dankbar für kleine Geschenke des Lebens zu sein. Mal haben wir ein besseres Hotelzimmer ohne Aufpreis bekommen, mal war das ein besseres Auto von der Autovermietung als Geschenk. Sich die Zeit dafür zu nehmen und dankbar zu sein – das bringt “Money Freedom” auch wieder auf den Plan. 


Einjährige Selbsterfahrungsgruppe ist abgeschlossen

Ich habe meine einjährige Gruppe der Selbsterfahrung für helfende Berufe erfolgreich abgeschlossen.  Über 100 Stunden trafen wir uns jede Woche, um an unseren beruflichen und persönliche Zielen zu arbeiten. Das war für mich das erste Mal, dass ich so lange in einer Gruppe mit therapeutischer Begleitung gewesen bin. Das war teilweise hart, teilweise sehr befreiend und teilweise „Flügel-Wachen-lassend“. Teilnehmer:innen aus Frankreich, Israel, Russland, Großbritannien, Österreich – was für eine Bereicherung.


Mein Impulsvortrag über Optimismus in der wertschätzenden Community ever

Es gibt Themen in meinem Leben und meinem Beruf, die einfach so auftauchen und dann geduldig darauf warten, bis ich diese annehme. So war das mit diesem Vortrag über Optimismus. Im Herbst letzten Jahres bin ich in ein Gruppencoaching mit dem Thema eingestiegen: „Mich interessiert mein Beruf nicht mehr, eigentlich dachte ich, ich habe meine Berufung gefunden, aber die Luft ist raus“. 

Irgendwie ist es ganz schlecht, wenn du selbst Coach und Trainerin bist und andere Menschen motivieren solltest. Vor allem kriege ich doch oft als Feedback, dass ich ein sehr positiver Mensch bin und andere stark motivieren und inspirieren kann. Ich habe zwar fleißig und positiv meine Instagram Stories gedreht und Menschen gecoacht, nur hat es mir immer mehr Energie gekostet. Ich wollte einfach nicht mehr. Punkt. Jetzt weiss ich, dass mir einfach meine Bubble zu klein, zu eng geworden ist. Ich wollte diese sprängen und mich nach neuen Menschen, neuen Erfahrungen, neuen Ideen umschauen. Ich wollte mich nach Männern umschauen. Ich schreibe das bewusst so provozieren,  weil ich tatsächlich die letzten 7 Jahre zur 99% mit Frauen verbracht habe, die entweder selbstständig sind oder eine Selbstständigkeit angestrebt haben. Ich wollte diese Blase zum Platzen bringen.  Ich wollte schwimmen lernen und zu weiteren Ufern schwimmen. Auf meiner Suche nach diversen und interessanten „Gruppierungen“ habe ich Lemon4Lunch kennengelernt. Es ist mir bewusst, dass es einfach die nächste Blase ist, aber eine Blase, wo ich mich gerade gerne aufhalte. Jede Woche kommt ein neuer Impuls und neue Sichtweise von ganz unterschiedlichen Menschen. Natürlich wollte ich bei dieser Energie dabei sein. Optimismus als Handlungskompetenz. Ein Thema, das mich gepackt hat. Plötzlich kam alles zusammen – meine Erkenntnisse aus der Selbsterfahrungsgruppe, mein Partner durfte zu dem Vortrag sein Feedback geben. Es kam so viel Leben und Energie drumherum. Einfach wow.


Frauenlauf und Zeit für eine weitere Medaille.

Ich war wieder mal beim Frauenlauf dabei und habe meine Medaille gesichert. Die Vision vom Frauenlauf ist einfach wunderbar – Frauen zum Bewegen zu bringen. Punkt. Kein Leistungsdruck, keine harten Trainings und Auflagen. Ich habe das richtig genossen, dabei zu sein. Nach dem Motto “Alles kann warten, nur das Leben nicht” habe ich in den ersten 2 Kilometer eine nette Frau kennengelernt, die seit über 10 Jahre an dem Frauenlaut teilnimmt und wir haben uns spontan entschieden, einfach mal nebeneinander zu gehen und zu plaudern 🙂 So kann Frauenlauf auch gehen. Irgendwann habe ich mich dann doch für die Geschwindigkeit entschieden und bin alleine schneller weiter gezogen.


Das Leben zu genießen geht auch in sehr kleineren Schritten

Wunderbaren Ausflug zum Muttertag gemacht. Über Muttertag gibt es viele Diskussionen – ist es noch zeitgemäß? Entspricht es dem feministischen Denken, Muttertag zu feiern? Ich sehe das pragmatisch und nutze jede Gelegenheit, mich zu feiern – und Muttertag ist für mich so eine Gelegenheit. An allen Tagen im Jahr versuche ich dafür zu sorgen, dass es mir und den anderen als Mensch, als Frau gut geht. Ich habe mir einen Ausflug gewünscht und so haben wir eine schöne tschechische Stadt Cesky Krumlov besucht. Einfach gut gegessen, gut geschlafen, Prdelnik und gutes Bier genossen. Ohne Bildungsauftrag und andere Absichten 🙂


Diese Menschen faszinieren mich

Gründer:innen von Lemon4Lunch – Moni und Georg, die bei Coronabeginn vor zwei Jahren diese wöchentlichen Treffen mit Impulsen über persönlichen Wachstum oder unternehmerische Themen gestartet haben und immer noch dran bleiben.  

WOL #Frauenstärken Gründerin Katharina 

Emotion Verlagsgründerin Kaska Mohler-Wolf

Meine Kundinnen und Kunden, die so bewusst an die Entscheidungen über (Work) Life Balance herantreten – Hut ab.


Was hat Mai (beruflich) noch so gebracht?

Ich wurde zur Top15 Coaches in Vienna gewählt und ich habe es richtig genossen, mit so tollen Coaches, einige von denen ich persönlich kenne genannt zu werden. 

Ich habe ein Angebot bekommen, ein weiteres Sachbuch zu schreiben und überlege mir, welches Thema gerade für mich und die Anderen wichtig wäre.

Ich habe einen neuen Rechner bekommen und mit viel Frustration festgestellt, wie komplex die Prozesse und Einstellungen bei scheinbarer Leichtigkeit geworden sind. 

Ich habe an meinem ersten Barcamp teilgenommen und sogar gleich eine eigene Session gestalten dürfen.

 

 

Lachende Frau

Die Autorin: Natalia Schweizer

Ich bin eine bekennende Optimistin, leidenschaftliche Mutter und Schreiberin. Als praktizierende Coachin ACC ICF und Unternehmensberaterin unterstütze ich ambitionierte Menschen, die sowohl eine gut gehende Karriere/Business als auch ein erfülltes Familienleben führen wollen und bereit sind, etwas aktiv dafür zu tun. Ich lebe und arbeite in deutscher, russischer und englischer Sprache und verbinde so in meiner Methodenwahl Fachkenntnisse und Praxiserfahrungen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen.

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