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Was macht mich als Coach besonders?

Eine Frau im Businessanzug

In meiner Arbeit geht es mir sehr stark darum, anderen Frauen zu zeigen, sie sogar davon zu überzeugen, dass sie etwas Besonderes sind. Dass sie heute und jetzt die Möglichkeit haben, ihren eigenen Weg zu bestimmen und diesen zu gehen. Mittlerweile weiß ich gut über meine Stärken Bescheid. Das war nicht immer so. Es ist ein Weg, den ich bereits fast 15 Jahre gehe und ständig etwas Neues über mich herausfinde. Aber es lohnt sich auf jeden Fall. Hier ist mein Status Quo.

Falls du mich persönlich kennst und dir noch etwas einfällt, was ich über mich nicht geschrieben habe, schreib es in Kommentaren, ich würde mich freuen.

 


Es ist mir wichtig, Frauen zu inspirieren

Wenn Frauen mit mir an ihren Zielen arbeiten und wir der Fragestellung „Was möchtest du auf dieser Welt verändern?“ nachgehen, passiert es nicht selten, dass sie sich nicht trauen, eine Antwort darauf zu finden. Dann erkläre ich, dass eine gute Vision eine ziemlich starke und langfristige Motivation bedeutet. Das ist für den Aufbau einer Karriere oder Business unerlässlich.

Natürlich möchte ich, dass Frauen nach den Sternen greifen, aber gleichzeitig nicht den Boden unter den Füßen verlieren.  Eine Inspiration, die nicht auf  „Tun, Tun, Tun“ aufgebaut ist, sondern auf „Eigenen Weg gestalten“. Zu mir kommen Frauen, die sich ein Leben wünschen, der in ihrer Familie noch keine Frau davor gelebt hat. Und es kann Angst machen. Eine wohlwollende Inspiration ist hier angebracht.

Beispiel aus der Praxis: Wenn ich Frauen begleite, die sich selbstständig machen möchte, schauen wir ganz genau, wie es gerade mit Ressourcen und Unterstützung aussieht. Aus den Medien sieht man oft Erfolgsgeschichten nach dem Motto „Ich habe alles abgebrochen und meinen Weg gegangen“, es muss aber nicht für jede Frau passen. Eine Vision und starkes Business kann sich auch neben einem Nebenjob oder Kind entwickeln.

 


Ich kann gut beobachten und Zusammenhänge erkennen

Ich habe mich eigentlich schon immer für Menschen und ihre Geschichten interessiert. Als ich angefangen habe, mich in der Arbeitswelt zurechtzufinden, befand ich mich oft in Situationen, dass ich Menschen einfach beobachtet habe. Zuerst vermutlich aus einem Defizit heraus, ich bin ja mit 17 Jahren nach Deutschland gekommen und musste die deutsche Sprache und Kultur von null auf lernen. Auch die Arbeitskultur. Lernen heißt viel beobachten. Es hat sich schnell herausgestellt, dass Beobachten eine der Stärken ist, auf die ich gut zählen kann. Später als ich in großen Projekten gearbeitet habe, habe ich gelernt, Zusammenhänge zu erkennen und Dinge zu strukturieren. 

In meinen Coachings bin ich von dieser Chance fasziniert – etwas, was in der Luft schwebt, sichtbar zu machen. Aus einem Traum etwas ganz Konkretes entstehen zu lassen.

Beispiel aus der Praxis: Eine Kundin erkennt bei Ihrer Visionsfindung in unserem Life Goals Canvas Sprint, dass jetzt die Zeit gekommen ist, sich mehr um ihre Finanzen zu kümmern. Es wird ihr klar, dass der berufliche Traum, der sich für sie richtig gut anfühlt, Geldinvestitionen bedarf. So kommen wir aufs Geld zu sprechen und können gemeinsam in ein wichtiges Thema eintauchen, dass bei Frauen leider noch viel zu oft tabuisiert ist. Konkrete Schritte überlegen, was sie heute tun kann, um ihrem Traum, Ihrer neuen Vision näherzukommen.  

 


Was ich bereits gelernt habe

Lifelong Learning ist meine Lebensessenz. Ich lerne ständig etwas Neues und habe es gerne, wenn ich meine neuen Kenntnisse gleich anwenden darf. Diese Lern- und Experimentierfreude gebe ich auch gerne an meine Kundinnen weiter. Wie oft haben wir von etwas irgendwo gelesen, aber ausprobiert haben wir es nie. 

Lernen und Ausprobieren ist meine Devise. So war es auch mit Coaching. Ich hatte Coaching im Jahr 2008 im Rahmen einer Leadership Weiterbildung kennengelernt und war sofort begeistert. Damals war ich Büroleiterin in Russland und durfte meine neu gewonnenen Kenntnisse mit meinem Team ausprobieren. 

Jahre später als ich die nächste längere Ausbildung wählen wollte, habe ich mich für einen Diplomlehrgang in Management und Führungskompetenz entschieden und bin in Stakeholder Analyse und Diversity Themen eingetaucht. Endlich habe ich es verstanden, warum unsere russische Kundin:innen gesagt haben – wir feiern gerne mit Österreichern, aber Verträge schließen wir lieber mit Deutschen ab. Ich kann alles bieten. Ich habe in Deutschland studiert, in Österreich und Russland gearbeitet und projektbezogene Erfahrungen in anderen europäischen Ländern gemacht.

Ansonsten passiert es mir oft, dass ich zuerst durch meine Praxis und persönliche Erfahrungen Interesse für bestimmte Themen entwickle und erst dann die dazugehörige Ausbildung absolviere.

Ein Training der Achtsamkeit bei Ulricke Juchmann hat mir die Welt von Mindfulness eröffnet und ich bin besonders in den letzten Jahren wieder in die regelmäßige Praxis gekommen. Als ich in Sankt-Petersburg gearbeitet und gelebt habe, habe ich eine renommierte Rhetorikschule abgeschlossen. Es war richtig spannend, zusammen mit Politikern, Geschäftsfrauen und Unternehmer:innen zusammen zulernen.

Natürlich hat die Coachingausbildung im Jahre 2015 einen sehr wichtigen Platz in meinem Leben.

In meinem Lebenslauf schreibe ich dazu: „Nach Abschluss meiner systemischen Coachingausbildung im Jahre 2015 habe ich nicht nur ein Diplom in der Tasche, sondern auch Familienzuwachs in die Tragetasche bekommen. Seit dieser Zeit arbeite ich gerne online und habe meine Trainingskonzepte an die neuen Gegebenheiten angepasst und weiterentwickelt.“

Mehr zu meiner Ausbildung findest du in meinem LinkedIn Profil. 

 


Meine Arbeits-Methode

Ich arbeite sehr gerne mit Struktur. Auch wenn wir oft das Gefühlt haben, das wahre Leben mischt sich ein und macht unsere Pläne zunichte. Dem stimme ich nicht zu. Das Leben mischt sich ein und wir können entscheiden, was wir damit tun.

Was meine ich mit Struktur?   

Als ich vor 10 Jahren angefangen, als Gründungscoach zu arbeiten, haben viele Gründerinnen gelernt: für ein Business brauchst du ein Businessplan. Sie haben angefangen, diesen Plan zu erstellen und sind erfolgreich daran gescheitert. Die Gründung hat sich immer weiter verschoben. Glücklicherweise habe ich damals ein Tool namens Business Model Canvas von Alexander Osterwalder und Yves Pigneur kennengelernt und erfolgreich getestet. Diese Liebe zu Canvas – eine Art Karte zu erstellen habe ich beibehalten und vor einigen Jahren meine eigene – Life Goals Canvas – entwickelt.

In dieser Methode sind der Kopf und das Herz – Denkarbeit und Emotionen – vereint. Wir arbeiten sowohl an Zielen und konkreten Schritten, als auch an einer langfristigen, zündenden Vision und Gefühlen, die wir dabei empfinden möchten.

Eigene Vision zu erTräumen, zu erDenken, zu erFühlen und zu Erfüllen – das macht meine Methode aus.

Unsere Zusammenarbeit beginnt mit Erstellung eines Life Goals Canvas. In zwei Sprints erarbeiten wir zuerst eine Lebensvision und globale Ziele, danach geht’s um konkrete Lebensbereiche und Ziele, die in den nächsten Monaten zu erreichen wären.

Meine eigene Life Goals Canvas hängt immer an meiner Wand und erinnert mich in Zeiten, wenn es nicht alles so gut läuft, warum ich diesen Weg gewählt habe und diesen auch gehen möchte.

 

Beispiel aus meiner Praxis: Bei Erstellung von Life Goals Canvas und der langfristigen Vision ist meiner Kundin aufgefallen, dass sie nicht nur eine Kinderbetreuungsstätte gründen, sondern diese Kinder nach einer bestimmten Methode fördern möchte. Aha. Da sie nicht sofort bereit war, eine eigene Betreuungsstätte zu gründen, haben wir gemeinsam überlegt, wie sonst kann sie diese Methode, die sie für so wichtig hält, in die Welt bringen. Zum Beispiel, zu diesem Thema schreiben oder andere Anbieter untereinander stärker zu vernetzen… Nach unserem Coachinggespräch war sie richtig glücklich –  sie fand für sich einen Weg, wie sie bereits heute ihre Vision leben kann. 

Kundinnen, die bereits mehrere Jahre mit meiner Methode arbeiten, tauchen sehr gerne in das Thema „Ziele setzen“ ein, weil sie ganz genau wissen, wie gut es sich anfühlt – erfolgreich eigenen Weg zu gehen.  

 


Wenn im Coaching etwas nicht nach Plan läuft

Meine Kundinnen sind starke Frauen, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen. Oft sind sie ziemlich fest davon überzeugt, dass sie selbst die einzig richtige Entscheidung wissen müssen. Sie wollen zunächst von einem Coach – ein Tool, eine Übung, so dass sie weiter kommen. Der Fokus liegt auf der Entscheidungsfindung und nicht auf den wahren Wünschen der Person. Im Coachingprozess kann dann passieren, dass wir zu außergewöhnlichen, nicht erwarteten Ergebnissen kommen.

So dass nach Businesscoaching der Wunsch nach einem Kind stärker wird und glücklicherweise in Erfüllung geht.

Oder einer Frau klar wird, dass sie momentan keine Kinder möchte. Ihr berufliches Vorhaben hat so eine starke Vision, dass sie dadurch vielen Kindern helfen kann und möchte. Eine weitere Kundin wollte ins Geschäft ihres Mannes einsteigen und hat dann im Coaching erstmal herausgefunden, dass sie zunächst viel Zeit und Raum für sich und ihre Kreativität braucht. Sie entschied sich, im Angestelltenjob zu bleiben. 

 


Meine Überzeugungen

Einer meiner wichtigsten Werte ist die Freiheit. Ich glaube fest daran, dass jeder Mensch sich zu einem glücklichen und zufriedenen Wesen entwickeln kann. Ich bin davon überzeugt, dass es nie zu spät ist, einen eigenen Weg zu definieren und diesen zu gehen.

Ich bin davon überzeugt, dass wir im Business mehr Frauen brauchen. Dabei bin ich genauso zu hundert Prozent davon überzeugt, dass Kinder kein Hindernis für Karriere darstellen.

Ich halte viel von langfristigen Partnerschaften und davon, dass auch in einer langfristigen Paarbeziehung Partner:innen sich selbstständig entwickeln dürfen.

Ich möchte in diesem Leben mein Potenzial ausleben, „mich noch in diesem Leben verbrauchen“, so dass ich am Sterbebett nichts bereue. 

 

Möchtest du gerade auf einen Reset-Knopf bei deinen Zielen drücken und suchst nach einer neuen Ausrichtung? Lasse uns in einem kostenlosen Gespräch über dich und deine jetzige Situation reden. Melde dich hier an.  

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