Frau in der Stadt

Manual to me

Hast du dich schon mal gefragt, wie du am liebsten arbeitest? Was brauchst du, um in deiner Arbeit das Beste von dir zu geben und Erfüllung zu erfahren? In diesem Artikel habe ich mein “Manual to me – how I (want to )work” erstellt. 

Als Anleitung habe ich das Tool “Manual to me” von Neue Narrative verwendet – Das Magazin für neues Arbeiten. Einige Fragen habe ich ausgeschlossen, weil ich noch zu wenig Substanz für die Veröffentlichung habe, und ich habe nicht wie angegeben 5 Minuten, sondern 3 Stunden fürs Schreiben verwendet. 

Aber probiere es selbst aus, es macht Spaß und lohnt sich.

So sieht mein perfekter Arbeitstag aus

Ich stehe ziemlich früh und ohne Wecker auf und habe genug Zeit für mich, meine Morning Pages und in-den-Tag-starten.

Ich arbeite am liebsten in 3-stündigen Sprints oder blocke meine Aufgaben, beispielsweise 3 Stunden Coaching-Sessions nacheinander.

Ich genieße meine Mittagspause beim vegetarischen Essen mit Freundin aus dem benachbarten Café und nehme mir auch Zeit für einen Spaziergang. 15 Minuten reichen für einen Spaziergang völlig aus.

Am Nachmittag brauche ich mehr Ruhe, um Energie für den Abend mit meiner Familie aufzutanken. Ich schreibe, lerne etwas über einen Selbstlernkurs, spreche oder tausche Voice-Messages mit meinem Coach, Freundin oder Kollegin. Es ist auch Zeit zum Meditieren, Yin Yoga oder Nordic Walking.

Ich habe 1 bis 2 Tage in der Woche, wo ich mich mit meinen E-Mails, Social Media und sonstigen Administrationsaufgaben beschäftigte. 

Um 16 Uhr habe ich Feierabend und verbringe Zeit mit mir, meiner Familie und meinem Haus. Abschalten, auf andere Gedanken und Tätigkeiten kommen, die mit meiner Arbeit nichts zu tun haben ist mir wichtig.

Wenn ich Abends noch Gruppen coache oder Arbeitstermine habe, sorge ich dafür, dass ich am Nachmittag Zeit für “Nichts Tun” geblockt habe. Nichts Tun bedeutet für mich, beispielsweise: Spazierengehen, Nordic Walking oder einfach mal eine Krimiserie anschauen.


So sieht mein Horrortag aus

Ich habe schlecht geschlafen und bin noch in letzter Sekunde aufgestanden, weil ich um 8 Uhr bereits einen wichtigen Termin habe. Nach dem ersten Streit mit meinem Sohn, der wieder mal sehr lange für alles braucht, hetze ich zum ersten Call –  ohne Frühstück, nur mit Kaffee im Magen.

In meinem Kalender sind alle Termine dicht aneinander gepresst und abends habe ich noch eine Mastermindgruppe, die ich anleite. Tagsüber habe ich kurze und intensive Gespräche, dabei wird von mir viel Energie gefordert, ich muss viel arbeiten und Energie verbrauchen. In der Mittagspause esse ich belegte Brote mit dem, was ich im Kühlschrank gefunden habe und habe dann eine Schwere im Magen, die ich mit einem Kaffee wieder ausgleichen muss. Mein letzter Arbeitstermin endet um 16.45 und ich renne in die Schule, um meinen Sohn abzuholen. Der ist beleidigt, weil ich zu spät bin und wir streiten bereits auf dem Weg nach Hause. Zu Hause angekommen, will ich eigentlich mich nur noch zurückziehen, aber mein Sohn will mit mir was unternehmen oder einfach sprechen. Ich schimpfe nur noch, bin total unglücklich und werde irgendwann sehr gereizt. Das kriegt natürlich auch mein Partner zu spüren oder wird am liebsten ignoriert, weil die Kraft ja für Gespräche nicht da ist. Am Ende des Tages falle ich um 20 Uhr ins Bett und hoffe, dass es am nächsten Tag besser wird. 


Was mich in der Arbeit glücklich macht.

Mit Menschen an ihrer Vision und Lebensstrategie strukturiert arbeiten. In meinem Blogbeitrag  100 Fakten über mich habe ich mal geschrieben, dass ich stundenlang mit Menschen an ihrer Vision arbeiten könnte. Es macht mich glücklich, wenn ich sehe, wie Frauen ihre starke und mächtige Vision mit mir erarbeiten, lernen darüber zu reden, wie diese erste Umrisse bekommt und wir dann daraus Umsetzungsschritte entwickeln.

Impulsgeberin sein. Als hochsensible Scannerpersönlichkeit bin ich ständig auf der Suche nach neuen Impulsen, Methoden oder inspirierenden Menschen / Quellen. Es macht mich sehr glücklich, als Impulsgeberin “zu arbeiten” und Menschen etwas zu erzählen oder auf etwas hinweisen, das für sie das fehlende Puzzlestück in ihrem Leben oder Business darstellen könnte.

Neue Ideen entwickeln. Es macht mir riesigen Spaß, neue Business- oder Lebensideen für Menschen zu entwickeln und auszutauschen.

Mit Schreiben habe ich meine Ruhe und meine Sprache gefunden. Ich liebe es, zu schreiben. Sei es Blogbeiträge, Artikeln für andere oder Bücher. Durch den Schreibprozess komme ich zu Ruhe, kann besser nachdenken und mir die notwendige Klarheit verschaffen. 

Anderen in Transformationsprozessen helfen. Mein Leben war nie nur rosig und gradlinig verlaufen, daher kann ich sehr gut nachvollziehen, was ein Mensch in einer Lebenskrise durchmacht. Entweder habe ich das selbst erlebt oder ich kenne jemanden, der mir von seinen Transformationsprozessen berichtet hat. Alleine das zu wissen, dass es auch andere Menschen durchgemacht haben und du damit nicht alleine bist, kann helfen. Abgesehen von meinem beruflichen Repertoire als Coach und Unternehmensberaterin.


Was mich in der Arbeit unglücklich macht, stresst und aus dem Gleichgewicht bringt.

Kommuniziert wird nur in Krisenzeiten. Ich reagiere empfindlich auf Kritik und grübele dann noch lange nach, wenn ich kritisiert werde. Wenn in der Arbeitsbeziehung nie gelobt wird, fehlt mir der Ausgleich. Ja, ich brauche Anerkennung, dass ich meine Arbeit gut mache. 

Zeitlicher Stress und ein Zuviel an Inhalten in eine Zeiteinheit packen zu wollen. Ich reagiere sehr empfindlich darauf, wenn ich das Gefühl habe, dass mir meine Zeit geraubt wird oder ich das selbst tue. Oder wenn wir beispielsweise versuchen in einer stündigen  Coachingsession zu viele Themen anzupacken, wo ich eigentlich intuitiv weiß, dass es mehr Zeit braucht. Am liebsten habe ich freie Zeiträume und 2- oder 3-stündige Sprints, sodass wir in Ruhe arbeiten können. Oder wir schauen, dass 1-stündige Coachingsession klarstrukturiert verläuft.


Bitte gib mir Feedback auf folgende Art und Weise

Schreibe mir. Ich lese sehr gerne Briefe, E-Mails und Nachrichten von meinen Kundinnen. Ich lese es mir laut vor, sehe die Buchstaben, Wörter und es hat Wirkung auf mich.

Bitte so auf keinen Fall Feedback geben

Du gibst mir dein Feedback in einem spontanen Gespräch. Ich solchen Situationen, wenn es zu Kritik kommt, fühle ich mich oft angegriffen und kann nicht sofort klar denken. Also, besser schriftlich, oder Fragen vorab schicken, so kann ich mich besser auf das Gespräch vorbereiten. 


So kommuniziere ich am liebsten – Kamingespräche-Typ

Ich schaue sehr gerne Menschen in die Augen und stelle mich auf sie ein. In Einzelgesprächen oder kleinen Gruppen bin ich in meinem Element. So kann ich meine Energie besser steuern, mich einfühlen und effektiv arbeiten.

So kommuniziere ich gar nicht gerne.

Zu Anfang meiner Karriere habe ich an einem NLP-Kurs teilgenommen und wir waren über 500 Teilnehmende in einem großen Saal, wo wir dann ein Wochenende lang mit fremden Menschen NLP-Techniken erlernen durften. Es war der Horror für mich. Wir sollten beispielsweise durch die Reihen gehen und fremde Menschen umarmen. Es hat mir viel Energie gekostet. In kleinen Gruppen bin ich präsent, sichtbar und auch für andere da. 


Bedingungen, unter denen ich meine Stärken voll einbringen und mein Potenzial optimal ausschöpfen kann.

Autonomes Arbeiten. Ich kann mich ziemlich gut selbst organisieren und habe es eigentlich gar nicht gerne, wenn ich immer zu fixen Zeiten etwas tun soll. Es gibt Phasen, wo eine klare Struktur mit guttut, da helfen mir flexible Deadlines, um fokussiert zu arbeiten. 

Zusammenarbeit mit Menschen, die diese Welt verändern wollen. Ich sehe viel Sinn in meiner Arbeit und meiner Entwicklung, wenn ich Menschen unterstütze, die eine starke Vision haben oder entwickeln wollen. Ich habe großen Respekt und fühle mich am richtigen Platz, wenn ich diese Menschen wirklich unterstützen kann, noch selbstbestimmter zu leben.

Balance zwischen Impulse geben und Coaching. In meiner Rolle als Coach geht es oft darum, die Coachee dabei zu unterstützen, selbst zu reflektieren und eigene Strategien zu finden. Um so mehr freue ich mich, wenn ich als Speakerin, Bloggerin oder Gast bei einem Podcast über bestimmte Themen reden und meine Meinung teilen darf.

Experimentieren dürfen. Meine wichtigsten Stärken sind Neugier und Kreativität. Ich liebe es, Dinge auszuprobieren. Oft steht nicht das Ergebnis, sondern Erlebnis im Vordergrund. Die Ergebnisse können dann meine Kundinnen oder Partner:innen bei der Umsetzung selbst erhalten und verwerten. So habe ich beispielsweise meinen Selbstlernkurs über Visionen und Ziele entwickelt. Das war ein Experiment und in diesem Kurs lade ich meine Teilnehmerinnen ebenfalls ein, zu experimentieren und biete unterschiedliche Zugänge zum Thema “Ziele setzen und erreichen” an.


Bedingungen, unter denen ich meine Stärken nicht nutzen kann, unter denen mein Potenzial auf der Strecke bleibt. 

Es geht mir nicht gut, wenn ich keine neuen Ideen hereinbringen darf oder kann. Es tut mir auch nicht gut, wenn Menschen, mit denen ich zusammenarbeite, nicht bereits sind, sich auf etwas Neues, ungewohntes einzulassen. Als hochsensible Person spüre ich, wenn im Raum / in einer Beziehung etwas nicht stimmt und wenn dann so getan wird, als ob alles stimmen würde – es kostet mich Energie. Ich habe mit der Zeit gelernt, offen darüber zu reden oder am besten zu schreiben. 


Das macht mich besonders, anders als andere (im positiven Sinne)

Ich habe eine sehr bunte Lebensgeschichte und bin dabei, so weiterzuleben. Ich tanze gleichzeitig auf vielen Hochzeiten und gebe meine Impulse, Wissen und Eindrücke an meine Kundinnen, Freund:innen und Kolleg:innen gerne weiter. Alleine könnte ich das alles nicht verarbeiten und umsetzen.

Ich bin sehr empfindlich und gleichzeitig stark analytisch denkend. Ich arbeite sehr gerne mit Herz und Kopf.


Darüber kannst du stundenlang mit mir reden.

Ehrlich gesagt, mag ich keine stundenlangen Gespräche mehr. 

Über Menschen und ihre Geschichten. Ich finde es immer wieder interessant, Geschichten über Menschen und ihr Leben zuhören, wie sie etwas Herausragendes oder Verrücktes gemacht haben. Menschen, die über ihre persönliche Entwicklung nachdenken, interessieren mich sehr. Menschen, die anders denken als ich.

Über Frauen und Gleichberechtigung. Selbstbestimmtes Frauenleben finde ich spannend. Reden wir darüber, dass bei Frauen so viele Menschenrechte verletzte wurden und immer noch werden, dass im Berufsleben noch so viele Stereotypen über Frauen gibt und dass wir noch über 140 Jahre bis zur Gleichberechtigung brauchen würden, wenn wir so weitermachen wie jetzt. 

Über sinnvolles Business und Businessmodelle. Nachdem ich einige Jahre in Bereich Gründungsberatung gearbeitet habe, habe ich natürlich gelernt, jede Businessidee mit Augen der Zielgruppe zu sehen. Aus diesem Blickwinkel gesehen, können sich gute, herausfordernde, aber auch aufmunternde Gespräche ergeben.

Über Kinder und was sie wirklich von ihren Eltern brauchen. Ich möchte eine gute Mutter sein, habe aber natürlicherweise noch nicht alle Antworten auf meine Fragen gefunden. Sicher habe ich bereits etwas gut gemacht und nicht weniger Fehler begangen. Es interessiert mich sehr, was Kinder für eine gute Zukunft brauchen und wie kann ich sie als Eltern unterstützen.


In der Zusammenarbeit glaube ich an …

Wertschätzung, Ehrlichkeit, Synergie.


Nutze mich für …

Ideenspinnen, Motivation holen, Optimismus leben.


Ich bin am Ende des Tages zufrieden, wenn ich…

etwas Wichtiges, für mich und meine Vision gemacht habe, einen guten Austausch mit einer Klientin oder Kolleg:innen habe, langsam und entspannt das Abendessen zubereitet habe  und richtig Lust auf Zusammensein mit meiner Familie habe.  

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